Zitronen-Honig-Wasser: Der kickvolle ayurvedische Start in den Morgen

Lisa Fenger und Mareike Engelke haben in ihrem zauberhaften neuen Buch Flow Flow Flow mit Ayurveda ganz leichte, praxistaugliche ayurvedische Tipps zusammengestellt, die jeder ganz einfach in seinen Alltag integrieren kann. Der Start mit Ayurveda gelingt so ganz leicht, vor allem mit den drei Figuren Vicky (Vata), Pia (Pitta) und Karla (Kapha), die humorvoll durch das Buch führen!

Lisas Lieblingsritual am Morgen ist das Zitronen-Honig-Wasser: Im Ayurveda wird schon seit Tausenden von Jahren empfohlen, den Tag mit einem Zitronen-Honig-Wasser zu beginnen.

Denn die kraftvolle Kombination von Honig und Zitronensäure kann Wunder bewirken!

Die Säure reguliert Vata, die Süße des Honigs beruhigt Kapha, so dass das motivierende Pitta am Morgen angeregt wird!

Außerdem wirkt das Zitronen-Honig-Wasser:

– antibakteriell und beugt Infekten vor

– reguliert die Darmflora

– fängt freie Radikale

– stärkt das Immunsystem

– fördert die Verdauung

– verbessert das hormonelle Gleichgewicht

– kurbelt den Energieverbrauch an.

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Das brauchst du:

½ Liter warmes Wasser (max. 40 Grad)

1 TL Bio-Honig

Saft einer halben kleinen Bio-Zitrone

Alles miteinander vermischen und genießen!!

Hinweis: Am besten verwendest du einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung, damit du genau 40 Grad einstellen kannst, oder du fühlst mit deinem Finger, ob sich das Wasser lauwarm anfühlt. Denn Honig sollte nicht über 40 Grad erhitzt werden, denn dann verliert er seine tollen Wirkstoffe und möglicherweise wird er toxisch (daran wird gerade noch geforscht).

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WALDMEISTER BOWLE

Noch verströmt Asperula odorata, der Waldmeister, seinen verlockend süßlichen Duft in den lichten Laubwäldern. Die erste Erwähnung des Maiweins erfolgte durch den Benediktinermönch Wandalbertus aus dem Kloster Prüm im Jahre 854. Er wurde als medizinisches Getränk zur Stärkung von Herz und Leber im Kloster ausgeschenkt. Für uns ist er vor allem ein köstliches Frühlingsgetränk:

ZUTATEN FÜR 15 GLÄSER MAIBOWLE
2 Bund Waldmeisterkraut
2 Liter trockener Riesling
1 Flasche trockener Sekt

Das Waldmeisterkraut abschneiden und am besten über Nacht anwelken lassen. Leicht verwelkt gibt es am meisten Aroma ab. Waldmeister zu einem Bündel binden. Gut gekühlten Wein in ein großes Bowlengefäß geben und den Waldmeister über Kopf in den Wein hängen. Die Schnittstellen der Stielenden sollten nicht im Wein hängen. Etwa 20 Minuten ziehen lassen. Waldmeisterbund entfernen und die Bowle mit Sekt auffüllen. Zum Servieren ein paar Waldmeisterblättchen auf die Bowle legen.

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Immunsystem stärken mit Ayurveda

Kerstin Rosenberg, Expertin für Ayurveda

Kerstin Rosenberg, Leiterin der Europäischen Akademie für Ayurveda und Autorin zahlreicher Bücher bei Königsfurt-Urania, gibt 5 ayurvedische Tipps, wie man gerade jetzt sein Immunsystem stärken kann. Besonders wichtig in dieser schwierigen Zeit.

Ayurveda liegt grundsätzlich das Prinzip zu Grunde, Krankheiten vorbeugend zu leben und nicht erst dann zu handeln, wenn man schon leidet. Insofern kann man sich besonders aus dem Ayurveda Tipps holen, was eigentlich das Immunsystem stärkt und dem Körper und Geist nutzt.

Kerstin Rosenberg schreibt:

1. Rasayanas zur Gesundheitsstärkung

Kochen mit Gewürzen im Buch: Ayurveda & Detox.

Zur Unterstützung des Immunsystems setzt Ayurveda auf Rasayanas. Das sind Gewürze und Kräuter, die den erneuernden Gewebsstoffwechsel (Dhatvagni) nähren und die eigene Immunkraft und Lebensenergie (Ojas) stärken. Neben Ingwer und Kurkuma werden im klassischen Ayurveda auch die Amlafrucht (Emblica officinalis) und Guduchi (Tinospora cordifolia) besonders empfohlen, um als Allrounder für die körperliche und psychische Gesundheit den Stoffwechsel zu aktivieren, Ojas aufzubauen und die Regenerations- und Belastungsfähigkeit zu unterstützen. Die Nahrungsergänzungen sind in vielen Ayurveda-Shops sowie im Online-Shop von Frau Rosenberg erhältlich.

2. Achte auf die Reinheit von Körper und Geist

Wir alle wissen: Gründlich Händewaschen und eine gute Körperhygiene sind nun ganz wichtig. Ergänzend dazu empfiehlt Ayurveda auch Räucherungen mit Kräutern und Myrrhe, die reinigend und desinfizierend auf Raum und Mensch wirken. Ebenso üben unsere Gedanken und Gefühle großen Einfluss auf die innere Reinheit und Gesundheit aus. Wollen wir die positive Kraft unserer täglichen Ernährung stärken, so sollten wir auf Sauberkeit, positive Gefühle und Gedanken beim Kochen und Essen der Nahrung achten.

3. Achte auf deine Ernährung

Rezept aus dem Buch Ritucarya

Um den Körper und Stoffwechsel nicht unnötig zu belasten, sollte auf eine frische, vitalstoffreiche und bekömmliche Kost geachtet werden.

· Koche dir jeden Tag frische, vollwertige Mahlzeiten mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, Ghee und verdauungsfördernden Gewürzen.

· Achte auf die richtigen Nahrungsmittel-Kombinationen, um Ama zu vermeiden. Dazu zählt, dass du alle tierischen Eiweiße wie Fisch, Fleisch, Eier und Milch NICHT zusammen in einer Mahlzeit und rohe Früchte stets alleine isst.

4. Beginne den Tag ohne Stress mit einer ayurvedischen Morgenroutine

Stress ist ein Energiekiller und schwächt die körperliche und mentale Belastungsfähigkeit. Um den Tag mit Elan zu gestalten und allen Herausforderungen zu trotzen, helfen einige Elemente der ayurvedischen Morgenroutine (Dinacarya) besonders gut:

· Trinke zwei Gläser warmes Wasser nach dem Aufstehen

· Integriere in deine tägliche Morgentoilette auch die ayurvedische Zungenreinigung,

Ölziehen (Gandusha), Nasenspülung (Nasya) und verwende die Nasentropfen Anu Thailam

· Wenn du unter trockener Haut, Nervosität oder Erschöpfung leidest, helfen Ölmassagen

5. Ayurveda-Tee für‘s Immunsystem und Atemwege

Diesen Tee kannst du warm oder kalt genießen. Seine Zutaten schmecken nicht nur gut, sondern werden im Ayurveda auch als erkältungslindernd, immunstärkend, entzündungshemmend und ausgleichend auf Doshas und Agni beschrieben.

· 3-4 Schreiben frischer Ingwer,

· 5 Nelken, 1 Zimtstange

· 2 Pfefferkörner

· 0,5 TL Süßholzraspel (falls erhältlich)

· in 1,5 Liter Wasser für 20 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen

· dem heißen Gewürzsud 1 EL Rosinen zufügen und die Flüssigkeit auf trinkwarme

Temperatur abkühlen lassen. Den Gewürz-Rosinensud abgießen und mit

1. Saft 1⁄2 Zitrone

2. 1 TL Honig abschmecken

Zahlreiche energiespendende Rezepte findest du auch in unseren Ayurveda-Büchern und hier im Blog.

Bleibt bei guter Gesundheit!

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Kürbis

Fit in den Frühling mit Ayurveda

Ab dem 22.2. bis zum 21.4. ist im Ayurveda Frühlingszeit. Das Kapha ist in dieser Zeit hoch, was sich zum Beispiel im Wachstum der wieder zu Leben erwachenden Natur zeigt. Kleine Fastenkuren helfen jetzt dem Körper, wieder fit für die warme Zeit zu werden. Das Agni, das Verdauungsfeuer, ist eher schwach, weswegen nun leichte Speisen […]

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Im Ayurveda gibt es 6 Jahreszeiten, die jeweils ca. 9 Wochen umfassen. Das Leben im Einklang mit diesem jahreszeitlichen und biologischen Rhythmus spielt im Ayurveda eine entscheidende Rolle. Dazu gehört die jahreszeitlich entsprechende Ernährung ebenso wie Verhaltensempfehlungen. Der Frühwinter (22.10.-21.12.) ist Vata-Zeit, es ist windig und die Temperaturen fallen. Jetzt gilt es, Kraft zu tanken […]

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Fit in den Frühling mit Ayurveda

Ab dem 22.2. bis zum 21.4. ist im Ayurveda Frühlingszeit. Das Kapha ist in dieser Zeit hoch, was sich zum Beispiel im Wachstum der wieder zu Leben erwachenden Natur zeigt.

Kleine Fastenkuren helfen jetzt dem Körper, wieder fit für die warme Zeit zu werden. Das Agni, das Verdauungsfeuer, ist eher schwach, weswegen nun leichte Speisen auf dem Ernährungsplan stehen sollten: Bittere Blattsalate und Gemüsesorten. Um den Stoffwechsel anzuregen, sollte man nun auch wieder sportlich aktiver werden.

Hier findest du eine Übersicht von Ernährungs- und Gesundheitsempfehlungen sowie zwei leckere Rezepte aus dem Buch Ritucarya – mit Ayurveda durch das Jahr von Lea Johanning und Kerstin Rosenberg:

ayurveda

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Rezept aus dem Buch Ritucarya: Chicorée mit Kürbiskernen – Schnelle Küche mit Detox-Effekt

1. Den Backofen vorheizen auf 175 °C Ober- und Unterhitze. Eine feuerfeste
Form bereitstellen.
2. Den Chicorée waschen, von seinen äußersten Blättern befreien, die
Strünke abschneiden und die Knospen längs vierteln. Den halben Apfel
vom Kerngehäuse befreien und das Fruchtfleisch in feine Schnitze
schneiden.
3. Die Gemüsebrühe mit Ingwer, Curry, Trikatu, Ahornsirup, Olivenöl und
Zitronensaft zu einem Gewürzsud mischen.
4. Die Chicoréehälften in die Form geben und die Apfelscheiben darüber
verteilen. Mit dem Gewürzsud bedecken und das Gericht im Backofen
20 Minuten garen.
5. Die Fenchelsamen in einem Mörser grob zerreiben. Den Ingwer schälen
und fein reiben. Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Fenchelsamen
hineingeben. Die Kürbiskerne hinzufügen und alles unter Rühren
anbräunen. Mit Sojasauce, frischem Ingwer und Salz würzen.
6. Den fertigen Chicorée aus dem Backofen nehmen und die gewürzten
Kürbiskerne darüber geben.

Info: Chicorée zählt zum Lieblingsgemüse der Ayurveda-Frühlingsküche mit Anti-Kapha-Effekt. Das bittere Blattgemüse lässt sich hervorragend als Ofengemüse oder auch als Salat zubereiten. Roh gegessen ist er allerdings vor allem zur wärmeren Pitta-Jahreszeit empfehlenswert (Quelle: Ritucarya)

Kürbis

Zutaten für 2–3 Portionen
2 Chicorée
½ Apfel
150 ml Gemüsebrühe
½ TL Ingwerpulver
½ TL Currypulver
¼ TL Trikatu (siehe Seite 154)
2 TL Ahornsirup
1 EL Olivenöl
Saft von ½ Zitrone
Für die Kürbiskerne
½ TL Fenchelsamen
1 Scheibe frischer Ingwer
2 TL Sesamöl
3 EL Kürbiskerne
1 EL Sojasauce

LebeR gesund - Ernährung für eine gesunde Leber

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LebeR gesund – Ernährung für eine gesunde Leber

Fühlst du dich oft müde, unkonzentriert oder hast Darmbeschwerden oder auch Druckgefühl im Oberbauch? Das alles kann eine gemeinsame Ursache haben – ein leiser Hilferuf der Leber.

Die Leber ist die Chefin des Stoffwechsels und wenn sie krank ist, hat das vielfältige Folgen für die Gesundheit. Das Krankheitsbild nicht-alkoholische „Fettleber“ ist mittlerweile stark verbreitet und gilt als Vorstufe von z.B. Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten oder Diabetes Typ 2. Die Ursache liegt zumeist in unserem modernen Lebensstil: eine einseitige Ernährung, Fertigessen und zu wenig Bewegung!

leber gesundBestseller-Autorin Silvia Bürkle (Heimliche Entzündungen) behandelt in ihrem neuen Buch LebeR gesund – Mit der richtigen Ernährung entgiften und heilen dieses wichtige Organ. Sie stellt dar, wie eine Leberschwäche entstehen kann, welches die Risikofaktoren sind und wie wir ihr mit der richtigen Ernährung vorbeugen können. Ein einfacher Schnelltest zeigt uns, wie gefährdet unsere Leber ist. Wir lernen die Top 13 der Leber-stärkenden Lebensmittel kennen: zum Beispiel Artischocke, Zitrone, Apfel, Löwenzahn

Außerdem gibt es viel leckere Gerichte in dem Buch, mit denen man besonders effektiv die Leber entschlacken und entgiften kann. Zwei möchten wir dir hier vorstellen. Denn wir können jeden Tag etwas für unsere Leber tun!

Cremige Chicorée Süsskartoffel-Suppe

Rezept – Vorbereitung:                                                           1. Chicorée waschen, putzen, den Strunk entfernen und den Spross in Streifen schneiden.
2. Süßkartoffel waschen, schälen und in Würfel schneiden. Knoblauchzehe
abziehen und fein hacken.
3. In einem Topf Olivenöl erhitzen und darin Chicorée, Süßkartoffel und Knoblauch etwa 2–3 Minuten anbraten.
4. Anschließend Kurkuma darübergeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Suppe zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.
5. Danach die Suppe mit einem Pürierstab fein mixen. Nach Belieben mit Salz, Pfeer und Muskat abschmecken. Kresse waschen. Kurz vor dem Servieren die Sahne unter die Suppe rühren und mit der Kresse bestreuen.

suppeZutaten für 1 Person:

1 Chicorée, 1 SüßkartoŒffel, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Olivenöl, 1 TL Kurkuma, 300 ml Gemüsebrühe, Salz und PfeŒffer, 1 Prise Muskatnuss, 20 g Kresse, 1 EL Sahne, Zubereitungszeit: ca. 40 Min.

 

Artischocken – Aufstrich mit Bärlauch

Zutaten für 2 Personen:

20 g Bärlauch (alternativ Bla‘spinat), 1 Knoblauchzehe, 50 g Artischockenherzen (aus dem Glas), 1 EL Sonnenblumenkerne, 50 g Ziegenfrischkäse, Salz und PfeŒffer, Zubereitungszeit: ca. 10 Min.

1 Bärlauch oder Blattspinat waschen und verlesen. Knoblauchzehe abziehen und durch eine Knoblauchpresse drücken.
2 Artischocken und Sonnenblumenkerne in einen Mixer geben und kräig mixen. Anschließend Frischkäse und Bärlauch bzw. Blattspinat dazugeben und erneut kräig pürieren. Den Aufstrich mit Salz und Pfeer abschmecken.

Info: Knoblauch fördert die Entgi–ftung. Die Inhaltssto e Allicin, Selen und viele Schwefelverbindungen machen den Knoblauch zu einem Leberstärkenden Lebensmiel, denn sie aktivieren die leber eigenen Enzyme.

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„Silent inflammation“ sind stille, „heimliche“ Entzündungen im Körper, die oft über Jahre unentdeckt schwelen. Sie scheinen nach neueren Untersuchungen die Hauptursache vieler chronischer Krankheiten wie Diabetes, Rheuma, Darmerkrankungen und vor allem auch von Gelenkbeschwerden zu sein. Die Liste chronischer Entzündungen ist lang und die Anzahl der Betroffenen nimmt immer weiter zu. Wissenschaftler sind sich einig, dass die Ernährung dabei eine entscheidende Rolle spielt. Denn trotz der anscheinend immer besseren Versorgung mit gesunden Lebensmitteln sind laut der Weltgesundheitsorganisation 50-70 % unserer heutigen Zivilisationskrankheiten ernährungsbedingt.

Gelenkentzündungen vorbeugen und Beschwerden lindern

Die Ursache liegt zum einen in dem zunehmenden Verzehr von stark verarbeiteten Lebensmitteln, die viele schädliche Zusatzstoffe enthalten, zum anderen auch von zu viel tierischen Produkten wie Fleisch (vor allem Schweinefleisch), Milch und Milchprodukten, die zu einer Übersäuerung des Körpers führen können. Auch Rauchen, Alkohol, zu viel Zucker, Stress und zu wenig Bewegung schaden dem Immunsystem und dem Stoffwechsel zusätzlich.

Eine anti-entzündliche Ernährung besteht dagegen vorwiegend aus frischen und nicht verarbeiteten Lebensmitteln.

Die renommierte Ernährungsexpertin Silvia Bürkle hat gemeinsam mit Gisela Ziegltrum speziell zum Thema „Gelenke“ das Set aus Buch und Übungskarten Heimliche Entzündungen – Sanfte Hilfe für die Gelenke im Königsfurt-Urania Verlag veröffentlicht. Darin gehen die beiden nicht nur ausführlich auf sinnvolle Ernährung bei Gelenkbeschwerden ein, sondern präsentieren auf 33 Karten auch passende Übungen, um Entzündungsprozesse zu beruhigen und die Beweglichkeit wiederherzustellen.

 

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Der Frühwinter (22.10.-21.12.) ist Vata-Zeit, es ist windig und die Temperaturen fallen. Jetzt gilt es, Kraft zu tanken für den Winter. Auch ist es Zeit, das Jahr zu reflektieren und wieder häuslicher zu werden.

Ayurveda empfiehlt (aus dem Buch Ritucarya):

 

Möhrenbratlinge mit Sesamdip

Vegetarisches in heller Sauce (aus dem Buch Ritucarya)

1.  Für die Bratlinge die Möhren, die Kartoffeln und die Petersilienwurzel
waschen, putzen und fein raspeln. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
Den Ingwer fein raspeln. Alles in eine Schüssel geben.
2.  Das Kichererbsenmehl unter das Gemüse mischen. Mit Kurkuma,
Kreuzkümmel, Fenchel, Salz und Pfeffer würzen. Die Petersilie waschen,
trockenschütteln, fein hacken und unter die Gemüsemasse
heben. Die Bratlingsmasse 10 Minuten durchziehen lassen.
3.  Eine Pfanne erhitzen und Ghee oder Sesamöl zum Braten hineingeben.
Mit einem großen Esslöffel die Gemüsemasse in die Pfanne geben und
etwas flachdrücken, sodass gleichmäßig geformte Bratlinge entstehen.
Von beiden Seiten ausbacken, herausheben und warm halten, bis alle
Bratlinge fertig sind.
4.  Für den Dip die Reisflocken in Ingwerwasser einrühren, aufkochen und
eindicken lassen. Sesamsamen, Sesammus, Salz, Ingwer- und Korianderpulver
untermischen. Mit einem Stabmixer zu einer glatten Sauce
pürieren. Zu den Bratlingen servieren. Zubereitungszeit: 40 Minuten
Zutaten für 3–4 Portionen
Für die Bratlinge
3–4 Möhren
2 mehligkochende Kartoffeln
1 Petersilienwurzel
1 Zwiebel
1 Scheibe frischer Ingwer
5 EL Kichererbsenmehl
1 TL Kurkuma
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
(Cumin)
½ TL gemahlener Fenchel
½ TL Salz
¼ TL Pfeffer
3 Stängel Petersilie
Ghee oder Sesamöl zum Ausbacken
Für den Sesamdip
2 EL Reisflocken
100 ml Ingwerwasser (siehe Seite 66)
oder Wasser
1 TL Sesamsamen
2 EL Tahin (Sesammus)
¼ TL Salz
¼ TL Ingwerpulver
¼ TL gemahlener Koriander

 

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Es ist nicht egal, welche Jahreszeit gerade herrscht: Mit dem Jahresverlauf reagieren die Funktionen unseres Körpers auf Sonnenlicht, Klima und planetare Einflüsse, die unsere innere Chronobiologie mit ihren Stoffwechselfunktionen regeln. Doch oft leben wir gegen die Natur, unser Verhalten und unsere Nahrung unterscheiden sich im Winter und Sommer nur noch wenig voneinander. Ayurveda teilt das […]

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Ritucarya – Im Einklang mit den Jahreszeiten leben

Es ist nicht egal, welche Jahreszeit gerade herrscht: Mit dem Jahresverlauf reagieren die Funktionen unseres Körpers auf Sonnenlicht, Klima und planetare Einflüsse, die unsere innere Chronobiologie mit ihren Stoffwechselfunktionen regeln. Doch oft leben wir gegen die Natur, unser Verhalten und unsere Nahrung unterscheiden sich im Winter und Sommer nur noch wenig voneinander. Ayurveda teilt das Jahr in 6 Jahreszeiten ein: Frühling, Frühsommer, Spätsommer, Herbst, Frühwinter und Spätwinter.

Kerstin Rosenberg gibt gemeinsam mit Lea Johanning in ihrem neuen Buch Ritucarya – Mit Ayurveda durch das Jahr jahreszeitentsprechende Tipps und führt Rezepte, Verhaltensempfehlungen, wohltuende Maßnahmen sowie typgerechte Bewegungstipps auf. Spezielle Empfehlungen aus der Ayurveda-Hausapotheke helfen bei typischen Beschwerden wie Heuschnupfen im Frühling, Hautbeschwerden im Sommer oder Depressionen im Winter. Was soll ich zum Beispiel im Herbst essen und machen?

Ausschnitt aus dem Ayurveda Buch: Ritucarya – Mit Ayurveda durch das Jahr

Empfehlungen für den Herbst

Empfehlungen für den Herbst

 

Rezept für den Herbst: Rassiges Auberginenmus

Für die schlanke Linie

Zutaten für 3–4 Portionen,Zubereitungszeit: 45 Minuten

2 Auberginen
1 kleine Zwiebel
1 grüne Chilischote
2 Tomaten
2 EL Sesamöl
1 TL Senfsamen
¼ TL gemahlener Koriander
¼ TL Kurkuma
¼ TL Garam masala
(Gewürzmischung)
1 EL Olivenöl
½ TL Salz
1 Messerspitze Chilipulver
1 große Scheibe frischer Ingwer
½ Bund frisches Koriandergrün
1 TL Sesamsamen

1. Backofen auf 195 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit
Backpapier auslegen.
2. Die Auberginen waschen, halbieren und mit den Schnittseiten auf das
Backpapier legen. Das Backblech in den Backofen geben und die Auberginen
30 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch ganz weich ist. Aus
dem Backofen nehmen, abkühlen lassen und das Innere der Aubergine
auskratzen.
3. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Chilischote halbieren, die Kerne
entfernen und das Fruchtfleisch in feine Streifen schneiden. Die Tomaten
waschen, putzen und in Würfel schneiden.
4. Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Senfsamen darin anrösten,
bis sie aufspringen. Zwiebelwürfel und Chilistreifen dazugeben
und anschwitzen. Koriander, Kurkuma und Garam masala in die Pfanne
geben. Die Tomatenwürfel dem Gewürzsud zufügen und in 3 bis 4 Minuten
einköcheln lassen.
5. Das vorgebackene Auberginenfleisch in die Pfanne geben und 5 Minuten
mitbraten. Das Olivenöl einrühren. Mit Salz und Chilipulver
würzen.
6. Den Ingwer fein raspeln. Das Koriandergrün waschen, trockenschütteln
und fein hacken. In einer kleinen Pfanne die Sesamsamen kurz anrösten. Die drei Zutaten unter das Auberginenmus heben.

 Im Ofen gebackene Auberginen werden im Ayurveda gerne als Heilkost zum Abnehmen und bei Herz-Kreislauf-Beschwerden empfohlen. Bereiten wir die Auberginen jedoch auf andere Weise zu – wie Ausbacken in Fett – so bewirken sie das Gegenteil.
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Lebensmittel gegen Stress

Im Ayurveda hat jedes Lebensmittel nicht nur eine Zusammensetzung aus Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien, sondern auch eine bestimmte Energie, die es mitbringt und die auf uns wirkt.

Frische Lebensmittel, vor allem Obst und Gemüse aus biologischem Anbau, stärken Sattva in uns, also die geistige Eigenschaft, die uns ausgeglichen, zufrieden, liebevoll, hilfsbereit, sozial, aber auch mental stark und belastbar werden lässt. Um Stress und Aggressionen in uns abzubauen, gibt es eine Reihe von natürlichen Lebensmitteln, die besonders ausgleichend wirken.

Liste mit Nahrungsmitteln gegen Stress

Das Buch Mit Ayurveda gegen Stress von Kerstin Rosenberg und Ulrike Kienzle zeigt uns Anwendungen und Rezepte gegen Stress sowie eine ganze Liste an Nahrungsmitteln, die Stress rezudieren und Sattva gut stärken. Kerstin Rosenberg (Foto links) zählt zu den Pionieren des Ayurveda in Europa. Seit über 30 Jahren studiert und praktiziert die Dozentin und Direktorin der Europäischen Akademie für Ayurveda die traditionelle Heilkunde Indiens.

Hier haben wir einen Ausschnitt aus dem Buch Mit Ayurveda gegen Stress für dich:

ayurveda

Alles zu Ayurveda gegen Stress

Wir alle haben Stress. Doch Stress belastet unsere Gesundheit: Bluthochdruck, Migräne, Schlafstörungen, Rückenschmerzen, ein schwaches Immunsystem – viele weit verbreitete Beschwerden sind die Folge davon, dass wir uns genervt, gereizt und überfordert fühlen.

Die ayurvedische Gesundheitslehre kennt viele Mittel und Wege, dem vorzubeugen und zu entgehen.

In diesem Buch finden wir zahlreiche Rezepte für eine ausgewogene typgerechte Ernährung, Anregungen für hilfreiche Rituale im Alltag sowie Entspannungs-Übungen und Methoden, die zum Abbau von Stress und zur Regeneration von Körper, Geist und Seele beitragen.Mit persönlichem Stresstest.

 

 

 

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Kräuter sind extrem gesundheitsfördernd und enthalten viele wichtige Nährstoffe (mehr dazu im Buch Die Heilkraft der Kräuter und Gewürze). Setze Kräuter in Töpfe oder Beete und ernte immer frisch für deine Mahlzeit. Genieße die Auszeit dabei und die Natürlichkeit, selbst Essen anzubauen.

Im Ayurveda empfehlen sich für die verschiedenen Doshas unterschiedliche Kräuter:

  • Vata:  Basilikum, Dill, Estragon, Kerbel, Koriandergrün, Majoran, Oregano, Minze, Rosmarin, Salbei und Thymian.
  • Pitta:  Dill, Estragon, Kerbel, Koriandergrün, Minze und Petersilie.
  • Kapha:  Basilikum, Estragon, Koriandergrün, Kresse, Minze, Oregano, Petersilie, Salbei, Schnittlauch und Thymian.

Ein leckeres und entschlackendes Rezept mit frischen Kräutern ist zum Beispiel:

Reissüppchen mit frischen Kräutern

Ein Rezept aus dem Buch:

Zutaten für 4 Personen

  • 4 EL Reisœflocken
  • 1 EL Ghee
  • ¼ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • ¼ TL Kurkuma
  • 700 ml Gemüsebrühe oder Ingwerwasser (siehe Seite 110)
  • 1 Bund frische Gartenkräuter (s. u.), je nach Geschmack und Saison
  • ¼ TL edelsüßes Paprikapulver
  • TL Trikatu (siehe Seite 104f.)
  • Salz

Zubereitungszeit: 20 Min.

1. Einen Topf erhitzen und die Reisfocken darin anrösten. Ghee,
Kreuzkümmelsamen und Kurkuma zufügen und alles unter Rühren
anschwitzen.

2. Die Gemüsebrühe oder das Ingwerwasser zufügen und unter gelegentlichem
Rühren zum Kochen bringen und 10 bis 15 Minuten einkochen
lassen.

3. Frische Kräuter waschen, trockenschwenken und grob hacken. Paprikapulver,
Trikatu, Salz und gehackte Kräuter unter die Reissuppe mischen
und einmal kurz au»ochen lassen.

4. Für das Topping die Mandelsplitter grob hacken. Ghee in einem kleinen
Topf erhitzen und die Mandelsplitter darin anrösten. Mit Sojasauce
ablöschen.

5. Die Suppe mit einem Pürierstab pürieren, schaumig aufschlagen und
zum Anrichten in eine Suppenschüssel oder gleich in Teller geben.

Guten Appetit!

Extra-Tipp: Zum Garnieren empfiehlt die Ayurvedaexpertin und Schöpferin dieses leckeren ayurvedischen Rezepts Kerstin Rosenberg 2 EL Mandelsplitter, 1 EL Ghee sowie 2-3 Tropfen Sojasauce, die am Ende über die Suppe gegeben werden.

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