Herbst im Ayurveda – Das tut dir jetzt gut

Im Ayurveda beginnt der Herbst am 22.8. und endet am 21.10.

In dieser Zeit herrscht besonders das Dosha Vata, Pitta ist aber auch noch stark, und auch Agni, das Verdauungsfeuer, ist gut. Wir können uns also nach Herzenslust an den Früchten des Herbstes erfreuen: Getreide, Gemüse und Obst sind jetzt reif und bieten uns eine herrliche Auswahl für leckere und nahrhafte Gerichte.

Ayurveda empfiehlt, jetzt süße, leichte, und bittere Lebensmittel, gekocht und warm verzehrt, in eher kleinen Portionen zu sich zu nehmen.

ayurveda im herbst

Empfehlungen aus dem Ayurvedabuch Ritucarya

Wenn das Schmuddelwetter mit Herbststürmen beginnt, sollte man auf genügend Pausen und Ruhe und besonders auf eine vitaminreiche und warme Nahrung achten – zum Beispiel eine Kürbissuppe.

Kürbiscremesuppe mit Apfel und Maronen aus Ritucarya

 Zutaten für 3–4 Portionen

1 Zwiebel
1 Apfel
1 Scheibe frischer Ingwer
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
¼ Knollensellerie
50 g Maroni
2 TL Ghee (siehe Seite 117)
1 Messerspitze Kurkuma
¼ TL gemahlener Koriander
750 ml Gemüsebrühe
¼ TL Thymian
¼ TL Oregano
50 ml Apfelsaft
1 Messerspitze Trikatu
(siehe Seite 154)
1 Messerspitze Muskatnuss
Salz

1. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Den Apfel schälen, das
Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Den Ingwer fein
hacken.

2. Den Kürbis waschen, vierteln, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch
mit Schale in große Stücke schneiden. Den Sellerie putzen und in
Würfel schneiden. Die Maroni schälen.

3. Das Ghee in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Apfel und Ingwer
darin anschwitzen. Kurkuma und Koriander dazugeben und kurz
unterrühren.

4. Kürbis, Sellerie und Maroni in den Gewürzsud geben und unter Rühren
anbraten. Die Gemüsebrühe aufgießen und das Gemüse 20 Minuten köcheln
lassen.

5. Thymian, Oregano und Apfelsaft dazugeben. Den Topfinhalt mit einem
Pürierstab durchmixen. Mit Trikatu, Muskatnuss und Salz abschmecken.
Eventuell noch etwas Wasser zufügen, falls die Suppe zu dickflüssig
sein sollte.

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Gesundheit im Herbst

Ayurveda empfiehlt besonders in der kälteren Jahreszeit, vorbeugend schon im Herbst, Dinacarya – die Morgenroutine durchzuführen. Sie hilft dir, gesund zu bleiben und vor allem im Winter den Viren zu trotzen. Natürlich kann man nicht alle diese aufgeführten Punkte an jedem Tag durchführen – aber vielleicht sprechen dich 1-2 besonders stark an, die du gern als tägliches Ritual etablieren möchtest.

 

 

 

Rezepte und Empfehlungen für das ganze Jahr im Ayurvedabuch Ritucarya.

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Vitalisierende Detox-Kur im Spätsommer

Die freie Zeit im Sommer, auch im Spätsommer, eignet sich besonders gut dazu, den Körper zu entschlacken und zu vitalisieren. Vor allem Ayurveda empfiehlt, sich nicht nur in der Sonne zu rekeln, sondern ein ayurvedisches Detox-Programm zu machen. Vor allem Bitterstoffe sind jetzt angesagt, die die heißen Temperaturen im Körper ausgleichen. Auch der Haut tun Bitterstoffe jetzt gut und vermindern Verbrennungen und Hitzereaktionen.

Eine besondere Favoriten-Rolle nimmt Minze ein, die aufgrund ihrer erfrischenden und verdauungsfördernden Eigenschaften sowie des hohen Gehalts an Bitterstoffen besonders gut im Sommer entschlackt. Man kann sie zum Beispiel als Tee trinken. Dafür brauchst du nur 400 ml Wasser zum Kochen bringen, 1 Teelöffel Korianderamen zufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, 2 Stängel frische Pfefferminze zufügen und 10 Minuten durchziehen lassen. Du kannst den Tee nach dem Absieben noch mit etwas Honig süßen und lauwarm trinken.

Hier findest du noch einen ganzen Tagesplan zum Entschlacken, für einen freien Tag oder am Wochenende:

Nicht empfohlen sind während einer sommerlichen Entschlackungskur im Ayurveda zu große sportliche Workouts, sondern eher entspannende Aktivitäten in schützender Kühle.

Ayurveda versteht Gesundheit als harmonisches Gleichgewicht der körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte. Krankheiten hingegen entstehen, wenn sich das typgerechte Gleichgewicht verschiebt und sich Stoffwechselrückstände im Körper ansammeln. Diese rauben Kraft und Energie und sorgen für lästige überzählige Pfunde. Dagegen kann man etwas tun: Detoxen.

Die renommierte Ayurveda-Spezialistin Kerstin Rosenberg stellt ayurvedische Detox-Kuren vor, die man ganz bequem zu Hause durchführen kann. Sie beschreibt Anwendungen und einfache Rezepturen mit Kräutern und Ölen für jeden Konstitutionstyp, so dass Entgiftung und Ausleitung angeregt werden. Gewichtsreduktion, Regeneration, Immunstärkung, Anti-Stress oder mehr Power für einen klaren Geist – hier finden Sie verschiedene Anleitungen für jeden Typ und für jede Jahreszeit.

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Ritucarya - Im Einklang mit den Jahreszeiten leben

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Lebensmittel gegen Stress

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Sommerkräuter: Passend zu deinem Dosha gärtnern

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Ayurvedisches Sommerrezept: Geschmorter Fenchel in Weißwein mit Pinienkernen

Das heimische Fenchelgemüse gewinnt immer mehr an Popularität in der gesunden Gemüseküche. Mit seinem süßen Geschmack und seiner leichten Verdaulichkeit eignet er sich auf optimale Weise zum Vata- und Pitta-Ausgleich an heißen Sommertagen.

Zutaten für 2–3 Portionen

½ TL Fenchelsamen
2 Fenchelknollen
1 Knoblauchzehe
1 weiße Zwiebel
2 TL Ghee (siehe Seite 117)
¼ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
1 Messerspitze Kurkuma
100 ml trockener Weißwein
50 g Pinienkerne
Salz
Pfeffer

 

1. Die Fenchelsamen in einen Mörser geben und unter kreisenden Bewegungen
mit dem Stößel grob zerreiben.
2. Die Fenchelknollen von ihren äußersten Blättern befreien, waschen
und halbieren. Den Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden.
Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
3. Das Ghee in einer Pfanne erhitzen und darin die Kreuzkümmelsamen
sowie die gemörserten Fenchelsamen anrösten. Kurkuma, Knoblauch
und die Zwiebelringe dazugeben.
4. Die Fenchelhälften mit der Schnittstelle nach unten auf den Gewürzsud
geben. Die Pfanne mit ihrem Deckel schließen und den Fenchel 3 bis
4 Minuten anschmoren. Den Weißwein aufgießen und den Fenchel weitere
10 Minuten bei mittlerer Hitze weich garen.
5. Eine kleine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Pinienkerne darin unter Rühren anrösten. Sobald sie anfangen zu duften, herausnehmen und über den Fenchel geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Ayurvedische Rezepte für alle Jahreszeiten finden sich im Buch Ritucarya.

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Lisas Lieblingsritual am Morgen ist das Zitronen-Honig-Wasser: Im Ayurveda wird schon seit Tausenden von Jahren empfohlen, den Tag mit einem Zitronen-Honig-Wasser zu beginnen.

Denn die kraftvolle Kombination von Honig und Zitronensäure kann Wunder bewirken!

Die Säure reguliert Vata, die Süße des Honigs beruhigt Kapha, so dass das motivierende Pitta am Morgen angeregt wird!

Außerdem wirkt das Zitronen-Honig-Wasser:

– antibakteriell und beugt Infekten vor

– reguliert die Darmflora

– fängt freie Radikale

– stärkt das Immunsystem

– fördert die Verdauung

– verbessert das hormonelle Gleichgewicht

– kurbelt den Energieverbrauch an.

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Das brauchst du:

½ Liter warmes Wasser (max. 40 Grad)

1 TL Bio-Honig

Saft einer halben kleinen Bio-Zitrone

Alles miteinander vermischen und genießen!!

Hinweis: Am besten verwendest du einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung, damit du genau 40 Grad einstellen kannst, oder du fühlst mit deinem Finger, ob sich das Wasser lauwarm anfühlt. Denn Honig sollte nicht über 40 Grad erhitzt werden, denn dann verliert er seine tollen Wirkstoffe und möglicherweise wird er toxisch (daran wird gerade noch geforscht).

Kichari

Khichari - Im Sommer passend zu deinem Dosha essen und entschlacken

Im Sommer wünscht man sich leichtes und gut verdauliches Essen, das auch gern noch beim Abnehmen oder Entschlacken hilft. Ein Grundessen im Ayurveda sind Khicharis, das sind leichte Eintöpfe mit Reis, Hülsenfrüchten und Gemüse. Sie sind wichtiger Bestandteil beim Entschlacken und Detoxen auf ayurvedische Art und generell eine Hauptmahlzeit, die man in vielen Varianten immer […]

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Kartoffel Sellerie Suppe

Süßkartoffel-Selleriesuppe

Zutaten für 4 > 1 Pers. 300 g > 75 g Süßkartoffeln 200 g > 50 g Sellerieknolle 1 > 1/4 Zwiebel 3 cm > 3/4 cm Ingwer, frisch 1 > 1/4 Karotte, mittelgroß 1/2 Zitrone > 1 Spalte Zitrone 1/2 Orange > 1 Spalte Orange ————————————— 1 EL > 1/4 EL Koriandersamen 1 TL […]

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Beeren Sorbet

Eine Wohltat an heißen Sommertagen oder für ein leckeres Sommergefühl an kühlen Tagen ist das Beeren-Sorbet. Dieses gesunde Dessert aus dem Entzündungen – Das Kochbuch ist schnell gemacht, durch Datteln süß und mit Mandelmilch sogar vegan. Alternativ können natürlich Wasser, Milch, Sojamilch verwendet werden. Also wer wie ich gerne experimentiert, los geht’s:  Zutaten: 50 g […]

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detox entspannung abnehmen gesund

Gesund abnehmen mit Ayurveda & Detox

„Abnehmen und Detox gehören zusammen“, so Kerstin Rosenberg, Autorin des Buchs Ayurveda & Detox. „Tatsächlich ist der Wunsch, ein paar Pfunde zu verlieren und dabei das Wohlbefinden mit mehr dynamischer Leichtigkeit zu steigern, ein starker Motivationsfaktor für eine Detox-Kur, bessere Fitness inklusive.“ Übergewicht nach Konstitutionstyp Aus ayurvedischer Sicht ist Übergewicht immer das Resultat eines zu […]

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Himbeer Sorbet

5 Tipps aus Heimliche Entzündungen: Das Kochbuch

Noch nie war das Angebot an Lebens- und Nahrungsmitteln so groß wie heute. Obst, Gemüse, Getreideprodukte, Gewürze, Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Wurst und Käse, in Bioqualität, frisch, getrocknet oder tiefgefroren – überall wird Essen in Hülle und Fülle angeboten. „Bei all dem Angebot konnte man annehmen, dass wir vor Gesundheit nur so strotzen mussten. Doch […]

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Manuka Honig – Bei Erkältung & zur Wundheilung

„Für den Honig beginnt im 21. Jahrhundert ein neues Kapitel“, so Astrid Kramer-Wahrenberg (Autorin von Heilkraft aus dem Honig). „Wissenschaftler in der ganzen Welt dringen seit ein paar Jahren mit immer feineren Analysetechniken tiefer in die Geheimnisse seiner Materie ein.“ Insbesondere dem Manuka Honig wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Was ist Manuka? „Manuka ist ein […]

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Immunsystem stärken mit Ayurveda

Kerstin Rosenberg, Expertin für Ayurveda

Kerstin Rosenberg, Leiterin der Europäischen Akademie für Ayurveda und Autorin zahlreicher Bücher bei Königsfurt-Urania, gibt 5 ayurvedische Tipps, wie man gerade jetzt sein Immunsystem stärken kann. Besonders wichtig in dieser schwierigen Zeit.

Ayurveda liegt grundsätzlich das Prinzip zu Grunde, Krankheiten vorbeugend zu leben und nicht erst dann zu handeln, wenn man schon leidet. Insofern kann man sich besonders aus dem Ayurveda Tipps holen, was eigentlich das Immunsystem stärkt und dem Körper und Geist nutzt.

Kerstin Rosenberg schreibt:

1. Rasayanas zur Gesundheitsstärkung

Kochen mit Gewürzen im Buch: Ayurveda & Detox.

Zur Unterstützung des Immunsystems setzt Ayurveda auf Rasayanas. Das sind Gewürze und Kräuter, die den erneuernden Gewebsstoffwechsel (Dhatvagni) nähren und die eigene Immunkraft und Lebensenergie (Ojas) stärken. Neben Ingwer und Kurkuma werden im klassischen Ayurveda auch die Amlafrucht (Emblica officinalis) und Guduchi (Tinospora cordifolia) besonders empfohlen, um als Allrounder für die körperliche und psychische Gesundheit den Stoffwechsel zu aktivieren, Ojas aufzubauen und die Regenerations- und Belastungsfähigkeit zu unterstützen. Die Nahrungsergänzungen sind in vielen Ayurveda-Shops sowie im Online-Shop von Frau Rosenberg erhältlich.

2. Achte auf die Reinheit von Körper und Geist

Wir alle wissen: Gründlich Händewaschen und eine gute Körperhygiene sind nun ganz wichtig. Ergänzend dazu empfiehlt Ayurveda auch Räucherungen mit Kräutern und Myrrhe, die reinigend und desinfizierend auf Raum und Mensch wirken. Ebenso üben unsere Gedanken und Gefühle großen Einfluss auf die innere Reinheit und Gesundheit aus. Wollen wir die positive Kraft unserer täglichen Ernährung stärken, so sollten wir auf Sauberkeit, positive Gefühle und Gedanken beim Kochen und Essen der Nahrung achten.

3. Achte auf deine Ernährung

Rezept aus dem Buch Ritucarya

Um den Körper und Stoffwechsel nicht unnötig zu belasten, sollte auf eine frische, vitalstoffreiche und bekömmliche Kost geachtet werden.

· Koche dir jeden Tag frische, vollwertige Mahlzeiten mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, Ghee und verdauungsfördernden Gewürzen.

· Achte auf die richtigen Nahrungsmittel-Kombinationen, um Ama zu vermeiden. Dazu zählt, dass du alle tierischen Eiweiße wie Fisch, Fleisch, Eier und Milch NICHT zusammen in einer Mahlzeit und rohe Früchte stets alleine isst.

4. Beginne den Tag ohne Stress mit einer ayurvedischen Morgenroutine

Stress ist ein Energiekiller und schwächt die körperliche und mentale Belastungsfähigkeit. Um den Tag mit Elan zu gestalten und allen Herausforderungen zu trotzen, helfen einige Elemente der ayurvedischen Morgenroutine (Dinacarya) besonders gut:

· Trinke zwei Gläser warmes Wasser nach dem Aufstehen

· Integriere in deine tägliche Morgentoilette auch die ayurvedische Zungenreinigung,

Ölziehen (Gandusha), Nasenspülung (Nasya) und verwende die Nasentropfen Anu Thailam

· Wenn du unter trockener Haut, Nervosität oder Erschöpfung leidest, helfen Ölmassagen

5. Ayurveda-Tee für‘s Immunsystem und Atemwege

Diesen Tee kannst du warm oder kalt genießen. Seine Zutaten schmecken nicht nur gut, sondern werden im Ayurveda auch als erkältungslindernd, immunstärkend, entzündungshemmend und ausgleichend auf Doshas und Agni beschrieben.

· 3-4 Schreiben frischer Ingwer,

· 5 Nelken, 1 Zimtstange

· 2 Pfefferkörner

· 0,5 TL Süßholzraspel (falls erhältlich)

· in 1,5 Liter Wasser für 20 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen

· dem heißen Gewürzsud 1 EL Rosinen zufügen und die Flüssigkeit auf trinkwarme

Temperatur abkühlen lassen. Den Gewürz-Rosinensud abgießen und mit

1. Saft 1⁄2 Zitrone

2. 1 TL Honig abschmecken

Zahlreiche energiespendende Rezepte findest du auch in unseren Ayurveda-Büchern und hier im Blog.

Bleibt bei guter Gesundheit!

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Kürbis

Fit in den Frühling mit Ayurveda

Ab dem 22.2. bis zum 21.4. ist im Ayurveda Frühlingszeit. Das Kapha ist in dieser Zeit hoch, was sich zum Beispiel im Wachstum der wieder zu Leben erwachenden Natur zeigt.

Kleine Fastenkuren helfen jetzt dem Körper, wieder fit für die warme Zeit zu werden. Das Agni, das Verdauungsfeuer, ist eher schwach, weswegen nun leichte Speisen auf dem Ernährungsplan stehen sollten: Bittere Blattsalate und Gemüsesorten. Um den Stoffwechsel anzuregen, sollte man nun auch wieder sportlich aktiver werden.

Hier findest du eine Übersicht von Ernährungs- und Gesundheitsempfehlungen sowie zwei leckere Rezepte aus dem Buch Ritucarya – mit Ayurveda durch das Jahr von Lea Johanning und Kerstin Rosenberg:

ayurveda

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Rezept aus dem Buch Ritucarya: Chicorée mit Kürbiskernen – Schnelle Küche mit Detox-Effekt

1. Den Backofen vorheizen auf 175 °C Ober- und Unterhitze. Eine feuerfeste
Form bereitstellen.
2. Den Chicorée waschen, von seinen äußersten Blättern befreien, die
Strünke abschneiden und die Knospen längs vierteln. Den halben Apfel
vom Kerngehäuse befreien und das Fruchtfleisch in feine Schnitze
schneiden.
3. Die Gemüsebrühe mit Ingwer, Curry, Trikatu, Ahornsirup, Olivenöl und
Zitronensaft zu einem Gewürzsud mischen.
4. Die Chicoréehälften in die Form geben und die Apfelscheiben darüber
verteilen. Mit dem Gewürzsud bedecken und das Gericht im Backofen
20 Minuten garen.
5. Die Fenchelsamen in einem Mörser grob zerreiben. Den Ingwer schälen
und fein reiben. Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Fenchelsamen
hineingeben. Die Kürbiskerne hinzufügen und alles unter Rühren
anbräunen. Mit Sojasauce, frischem Ingwer und Salz würzen.
6. Den fertigen Chicorée aus dem Backofen nehmen und die gewürzten
Kürbiskerne darüber geben.

Info: Chicorée zählt zum Lieblingsgemüse der Ayurveda-Frühlingsküche mit Anti-Kapha-Effekt. Das bittere Blattgemüse lässt sich hervorragend als Ofengemüse oder auch als Salat zubereiten. Roh gegessen ist er allerdings vor allem zur wärmeren Pitta-Jahreszeit empfehlenswert (Quelle: Ritucarya)

Kürbis

Zutaten für 2–3 Portionen
2 Chicorée
½ Apfel
150 ml Gemüsebrühe
½ TL Ingwerpulver
½ TL Currypulver
¼ TL Trikatu (siehe Seite 154)
2 TL Ahornsirup
1 EL Olivenöl
Saft von ½ Zitrone
Für die Kürbiskerne
½ TL Fenchelsamen
1 Scheibe frischer Ingwer
2 TL Sesamöl
3 EL Kürbiskerne
1 EL Sojasauce

LebeR gesund - Ernährung für eine gesunde Leber

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Fühlst du dich oft müde, unkonzentriert oder hast Darmbeschwerden oder auch Druckgefühl im Oberbauch? Das alles kann eine gemeinsame Ursache haben – ein leiser Hilferuf der Leber.

Die Leber ist die Chefin des Stoffwechsels und wenn sie krank ist, hat das vielfältige Folgen für die Gesundheit. Das Krankheitsbild nicht-alkoholische „Fettleber“ ist mittlerweile stark verbreitet und gilt als Vorstufe von z.B. Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten oder Diabetes Typ 2. Die Ursache liegt zumeist in unserem modernen Lebensstil: eine einseitige Ernährung, Fertigessen und zu wenig Bewegung!

leber gesundBestseller-Autorin Silvia Bürkle (Heimliche Entzündungen) behandelt in ihrem neuen Buch LebeR gesund – Mit der richtigen Ernährung entgiften und heilen dieses wichtige Organ. Sie stellt dar, wie eine Leberschwäche entstehen kann, welches die Risikofaktoren sind und wie wir ihr mit der richtigen Ernährung vorbeugen können. Ein einfacher Schnelltest zeigt uns, wie gefährdet unsere Leber ist. Wir lernen die Top 13 der Leber-stärkenden Lebensmittel kennen: zum Beispiel Artischocke, Zitrone, Apfel, Löwenzahn

Außerdem gibt es viel leckere Gerichte in dem Buch, mit denen man besonders effektiv die Leber entschlacken und entgiften kann. Zwei möchten wir dir hier vorstellen. Denn wir können jeden Tag etwas für unsere Leber tun!

Cremige Chicorée Süsskartoffel-Suppe

Rezept – Vorbereitung:                                                           1. Chicorée waschen, putzen, den Strunk entfernen und den Spross in Streifen schneiden.
2. Süßkartoffel waschen, schälen und in Würfel schneiden. Knoblauchzehe
abziehen und fein hacken.
3. In einem Topf Olivenöl erhitzen und darin Chicorée, Süßkartoffel und Knoblauch etwa 2–3 Minuten anbraten.
4. Anschließend Kurkuma darübergeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Suppe zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.
5. Danach die Suppe mit einem Pürierstab fein mixen. Nach Belieben mit Salz, Pfeer und Muskat abschmecken. Kresse waschen. Kurz vor dem Servieren die Sahne unter die Suppe rühren und mit der Kresse bestreuen.

suppeZutaten für 1 Person:

1 Chicorée, 1 SüßkartoŒffel, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Olivenöl, 1 TL Kurkuma, 300 ml Gemüsebrühe, Salz und PfeŒffer, 1 Prise Muskatnuss, 20 g Kresse, 1 EL Sahne, Zubereitungszeit: ca. 40 Min.

 

Artischocken – Aufstrich mit Bärlauch

Zutaten für 2 Personen:

20 g Bärlauch (alternativ Bla‘spinat), 1 Knoblauchzehe, 50 g Artischockenherzen (aus dem Glas), 1 EL Sonnenblumenkerne, 50 g Ziegenfrischkäse, Salz und PfeŒffer, Zubereitungszeit: ca. 10 Min.

1 Bärlauch oder Blattspinat waschen und verlesen. Knoblauchzehe abziehen und durch eine Knoblauchpresse drücken.
2 Artischocken und Sonnenblumenkerne in einen Mixer geben und kräig mixen. Anschließend Frischkäse und Bärlauch bzw. Blattspinat dazugeben und erneut kräig pürieren. Den Aufstrich mit Salz und Pfeer abschmecken.

Info: Knoblauch fördert die Entgi–ftung. Die Inhaltssto e Allicin, Selen und viele Schwefelverbindungen machen den Knoblauch zu einem Leberstärkenden Lebensmiel, denn sie aktivieren die leber eigenen Enzyme.

Kichari

Khichari - Im Sommer passend zu deinem Dosha essen und entschlacken

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Kartoffel Sellerie Suppe

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Ritucarya - Im Einklang mit den Jahreszeiten leben

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Lebensmittel gegen Stress

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Sommerkräuter: Passend zu deinem Dosha gärtnern

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Gesunde Gelenke: Schmerzfrei und mobil bleiben

Wie kann man erfolgreich Entzündungen in den Gelenken vorbeugen? Denn meist sind sogenannte „silent inflammation“ die Ursache vieler Gelenkbeschwerden

„Silent inflammation“ sind stille, „heimliche“ Entzündungen im Körper, die oft über Jahre unentdeckt schwelen. Sie scheinen nach neueren Untersuchungen die Hauptursache vieler chronischer Krankheiten wie Diabetes, Rheuma, Darmerkrankungen und vor allem auch von Gelenkbeschwerden zu sein. Die Liste chronischer Entzündungen ist lang und die Anzahl der Betroffenen nimmt immer weiter zu. Wissenschaftler sind sich einig, dass die Ernährung dabei eine entscheidende Rolle spielt. Denn trotz der anscheinend immer besseren Versorgung mit gesunden Lebensmitteln sind laut der Weltgesundheitsorganisation 50-70 % unserer heutigen Zivilisationskrankheiten ernährungsbedingt.

Gelenkentzündungen vorbeugen und Beschwerden lindern

Die Ursache liegt zum einen in dem zunehmenden Verzehr von stark verarbeiteten Lebensmitteln, die viele schädliche Zusatzstoffe enthalten, zum anderen auch von zu viel tierischen Produkten wie Fleisch (vor allem Schweinefleisch), Milch und Milchprodukten, die zu einer Übersäuerung des Körpers führen können. Auch Rauchen, Alkohol, zu viel Zucker, Stress und zu wenig Bewegung schaden dem Immunsystem und dem Stoffwechsel zusätzlich.

Eine anti-entzündliche Ernährung besteht dagegen vorwiegend aus frischen und nicht verarbeiteten Lebensmitteln.

Die renommierte Ernährungsexpertin Silvia Bürkle hat gemeinsam mit Gisela Ziegltrum speziell zum Thema „Gelenke“ das Set aus Buch und Übungskarten Heimliche Entzündungen – Sanfte Hilfe für die Gelenke im Königsfurt-Urania Verlag veröffentlicht. Darin gehen die beiden nicht nur ausführlich auf sinnvolle Ernährung bei Gelenkbeschwerden ein, sondern präsentieren auf 33 Karten auch passende Übungen, um Entzündungsprozesse zu beruhigen und die Beweglichkeit wiederherzustellen.

 

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Kerstin Rosenberg gibt gemeinsam mit Lea Johanning in ihrem neuen Buch Ritucarya – Mit Ayurveda durch das Jahr jahreszeitentsprechende Tipps und führt Rezepte, Verhaltensempfehlungen, wohltuende Maßnahmen sowie typgerechte Bewegungstipps auf. Spezielle Empfehlungen aus der Ayurveda-Hausapotheke helfen bei typischen Beschwerden wie Heuschnupfen im Frühling, Hautbeschwerden im Sommer oder Depressionen im Winter. Was soll ich zum Beispiel im Herbst essen und machen?

Ausschnitt aus dem Ayurveda Buch: Ritucarya – Mit Ayurveda durch das Jahr

Empfehlungen für den Herbst

Empfehlungen für den Herbst

 

Rezept für den Herbst: Rassiges Auberginenmus

Für die schlanke Linie

Zutaten für 3–4 Portionen,Zubereitungszeit: 45 Minuten

2 Auberginen
1 kleine Zwiebel
1 grüne Chilischote
2 Tomaten
2 EL Sesamöl
1 TL Senfsamen
¼ TL gemahlener Koriander
¼ TL Kurkuma
¼ TL Garam masala
(Gewürzmischung)
1 EL Olivenöl
½ TL Salz
1 Messerspitze Chilipulver
1 große Scheibe frischer Ingwer
½ Bund frisches Koriandergrün
1 TL Sesamsamen

1. Backofen auf 195 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit
Backpapier auslegen.
2. Die Auberginen waschen, halbieren und mit den Schnittseiten auf das
Backpapier legen. Das Backblech in den Backofen geben und die Auberginen
30 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch ganz weich ist. Aus
dem Backofen nehmen, abkühlen lassen und das Innere der Aubergine
auskratzen.
3. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Chilischote halbieren, die Kerne
entfernen und das Fruchtfleisch in feine Streifen schneiden. Die Tomaten
waschen, putzen und in Würfel schneiden.
4. Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Senfsamen darin anrösten,
bis sie aufspringen. Zwiebelwürfel und Chilistreifen dazugeben
und anschwitzen. Koriander, Kurkuma und Garam masala in die Pfanne
geben. Die Tomatenwürfel dem Gewürzsud zufügen und in 3 bis 4 Minuten
einköcheln lassen.
5. Das vorgebackene Auberginenfleisch in die Pfanne geben und 5 Minuten
mitbraten. Das Olivenöl einrühren. Mit Salz und Chilipulver
würzen.
6. Den Ingwer fein raspeln. Das Koriandergrün waschen, trockenschütteln
und fein hacken. In einer kleinen Pfanne die Sesamsamen kurz anrösten. Die drei Zutaten unter das Auberginenmus heben.

 Im Ofen gebackene Auberginen werden im Ayurveda gerne als Heilkost zum Abnehmen und bei Herz-Kreislauf-Beschwerden empfohlen. Bereiten wir die Auberginen jedoch auf andere Weise zu – wie Ausbacken in Fett – so bewirken sie das Gegenteil.
detox entspannung abnehmen gesund

Gesund abnehmen mit Ayurveda & Detox

„Abnehmen und Detox gehören zusammen“, so Kerstin Rosenberg, Autorin des Buchs Ayurveda & Detox. „Tatsächlich ist der Wunsch, ein paar Pfunde zu verlieren und dabei das Wohlbefinden mit mehr dynamischer Leichtigkeit zu steigern, ein starker Motivationsfaktor für eine Detox-Kur, bessere Fitness inklusive.“ Übergewicht nach Konstitutionstyp Aus ayurvedischer Sicht ist Übergewicht immer das Resultat eines zu […]

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Kräuter sind extrem gesundheitsfördernd und enthalten viele wichtige Nährstoffe (mehr dazu im Buch Die Heilkraft der Kräuter und Gewürze). Setze Kräuter in Töpfe oder Beete und ernte immer frisch für deine Mahlzeit. Genieße die Auszeit dabei und die Natürlichkeit, selbst Essen anzubauen.

Im Ayurveda empfehlen sich für die verschiedenen Doshas unterschiedliche Kräuter:

  • Vata:  Basilikum, Dill, Estragon, Kerbel, Koriandergrün, Majoran, Oregano, Minze, Rosmarin, Salbei und Thymian.
  • Pitta:  Dill, Estragon, Kerbel, Koriandergrün, Minze und Petersilie.
  • Kapha:  Basilikum, Estragon, Koriandergrün, Kresse, Minze, Oregano, Petersilie, Salbei, Schnittlauch und Thymian.

Ein leckeres und entschlackendes Rezept mit frischen Kräutern ist zum Beispiel:

Reissüppchen mit frischen Kräutern

Ein Rezept aus dem Buch:

Zutaten für 4 Personen

  • 4 EL Reisœflocken
  • 1 EL Ghee
  • ¼ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
  • ¼ TL Kurkuma
  • 700 ml Gemüsebrühe oder Ingwerwasser (siehe Seite 110)
  • 1 Bund frische Gartenkräuter (s. u.), je nach Geschmack und Saison
  • ¼ TL edelsüßes Paprikapulver
  • TL Trikatu (siehe Seite 104f.)
  • Salz

Zubereitungszeit: 20 Min.

1. Einen Topf erhitzen und die Reisfocken darin anrösten. Ghee,
Kreuzkümmelsamen und Kurkuma zufügen und alles unter Rühren
anschwitzen.

2. Die Gemüsebrühe oder das Ingwerwasser zufügen und unter gelegentlichem
Rühren zum Kochen bringen und 10 bis 15 Minuten einkochen
lassen.

3. Frische Kräuter waschen, trockenschwenken und grob hacken. Paprikapulver,
Trikatu, Salz und gehackte Kräuter unter die Reissuppe mischen
und einmal kurz au»ochen lassen.

4. Für das Topping die Mandelsplitter grob hacken. Ghee in einem kleinen
Topf erhitzen und die Mandelsplitter darin anrösten. Mit Sojasauce
ablöschen.

5. Die Suppe mit einem Pürierstab pürieren, schaumig aufschlagen und
zum Anrichten in eine Suppenschüssel oder gleich in Teller geben.

Guten Appetit!

Extra-Tipp: Zum Garnieren empfiehlt die Ayurvedaexpertin und Schöpferin dieses leckeren ayurvedischen Rezepts Kerstin Rosenberg 2 EL Mandelsplitter, 1 EL Ghee sowie 2-3 Tropfen Sojasauce, die am Ende über die Suppe gegeben werden.

Kichari

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