Kartoffel Sellerie Suppe

Süßkartoffel-Selleriesuppe

Zutaten für 4 > 1 Pers.
300 g > 75 g Süßkartoffeln
200 g > 50 g Sellerieknolle
1 > 1/4 Zwiebel
3 cm > 3/4 cm Ingwer, frisch
1 > 1/4 Karotte, mittelgroß
1/2 Zitrone > 1 Spalte Zitrone
1/2 Orange > 1 Spalte Orange
—————————————
1 EL > 1/4 EL Koriandersamen
1 TL > 1/4 TL Senfsamen, schwarz
1/2 TL > 2 Msp. Salbeiblätter, gerebelt
3 Msp. > 3/4 Msp. Chili, gemahlen
1 TL > 1/4 TL Asafoetida
2 Msp. > 1/2 Msp. schwarzer Pfeffer, gemahlen
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2 EL > 1/2 El Ghee
800 ml > 200 ml Wasser
2 TL > 1/2 TL Meersalz
200 g > 50 g Crème fraiche
1 EL > 1/4 EL Kürbiskernöl
1/4 Bund > 1 Stängel Petersilie
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Tipps & Alternativen
> Statt Sellerie können auch Kartoffeln oder Steckrüben genommen werden.
> Dazu passt getoastetes Brot mit Butter
> Je kleiner Sie das Gemüsen schneiden, desto kürzer ist die Garzeit.

Vorbereitung

Süßkartoffeln und Sellerie waschen und putzen, in Würfel oder Streifen schneiden. Zwiebel und Ingwer schälen und ebenfalls in kleine Stücke teilen. Karotte in kleine Stücke schneiden.

Zitrone und Orange auspressen, Gewürze mösern oder mahlen. Die weiteren Zutaten bereitstellen.

Zubereitung

  1. Ghee im Topf erhitzen. Alle Gewürze einstreuen und warten, bis es kurz aufschäumt.
  2. Kleingeschnittene Zwiebel dazugeben und mit den Gewürzen rösten, bis die Zwiebelwürfel goldgelb werden.
  3. Danach das geschnittene Gemüse und den Ingwer beigeben und umrühren.
  4. Mit Wasser, Orangensaft und Zitronensaft aufgießen.
  5. Salz zufügen.
  6. Die Suppe zugedeckt etwa 30 Min. köcheln lassen.
  7. Topf vom Herd nehmen und Crème Fraiche in die Suppe geben.
  8. Anschließend die Suppe mit dem Pürrierstab mixen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
  9. Zum schluss das Kürbiskernöl einrühren. Petersilie hacken und darüberstreuen.
  10. Die Suppe kann mit Croutons oder Kürbiskernen serviert werden.

> Essen fertig in ca. 40-50 Min.

Europäische Ayurvedaküche

Rezept aus dem Buch Europäische Ayurvedaküche von Irene Rhyner. Irene Rhyner, erfahrene Ayurveda-Spezialistin, gibt in diesem Kochbuch zahlreiche Ernährungstipps, bietet zu jedem Rezept Variationsmöglichkeiten und Anregungen für eine ausgleichende Ernährung.

Dabei verbindet sie die Elemente von ayurvedischer und europäischer Küche. Ayurveda und Europa: Man nehme uraltes Heilwissen aus Indien, kombiniere es mit Rezepten aus unserer Heimat und würze mit den Geheimnissen Asiens. Heraus kommt etwas faszinierend Neues. Das Buch enthält außerdem einen ausführlichen Typentest zur Bestimmung der eigenen Konstitution. Wer seinen Typ kennt, kann jedes Essen für die eigenen Bedürfnisse optimieren.

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Ayurveda Gewürze in Europa

Ayurveda in Europa – Ayurveda-Kuren, Ayurveda-Kliniken und Anwendung zu Hause

Ayurveda in Europa

Auch Europäer lieben Ayurveda

Längst hat die altindische Heil- und Wissenslehre der indischen Veden, Ayurveda, auch bei uns in Europa Einzug gehalten.

Zahlreiche Ayurveda Hotels und Kurzentren sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden, aber auch immer mehr Ärzte, Heilpraktiker und Kliniken wenden Ayurveda ausschließlich oder ergänzend zur Schulmedizin an.

Ayurveda hat dabei das medizinische Denken in Europa erweitert und auch revolutioniert – in Indien ist Ayurveda übrigens auch heute noch ganz selbstverständlich die „Schul“- Medizin und wird an den Universitäten gelehrt.

Ayurveda-Experten

Prägend und Vorreiter im ayurvedischen Denken und Behandeln im deutschsprachigen Raum sind dabei Hans-Heinrich und Irene Rhyner sowie Kerstin Rosenberg.

Das Ehepaar Rhyner ist seit zwei Jahrzehnten maßgebend bei der Verbreitung der ayurvedischen Lehre. Sie betreiben ayurvedische Praxen in der Schweiz und in Österreich sowie im weiteren Ausland. Sie schrieben zahlreiche Bestseller, unter anderem erschien von Hans-Heinrich Rhyner das Standardwerk Das neue Ayurveda-Praxishandbuch, zuletzt in der 8. Auflage, das immer noch die Basis der ayurvedischen Ausbildung liefert.

Kerstin Rosenberg

Kerstin Rosenberg

Kerstin Rosenberg leitet die Europäische Ayurveda Akademie in Birstein bei Frankfurt.

Hier ist es möglich, in zahlreichen Studiengängen mit verschiedenen Schwerpunkten sich zum Ayurveda-Therapeut ausbilden zu lassen – auch ergänzend zu klassischen medizinischen Studiengängen oder Yoga-Ausbildungen. Auch Behandlungen und Ayurveda Kuren sind hier möglich.

Nach einem Ayurveda Urlaub stellt sich oft die Frage:

Wie kann ich Ayurveda in meinen Alltag integrieren? Geht ayurvedisch kochen in Europa?

Die gute Nachricht: Jede Mahlzeit, ganz egal, wo auf der Welt auch immer, kann ayurvedisch zubereitet werden. Dabei ist es nicht entscheidend, exotisch mit ungewöhnlichen Zutaten zu kochen – sondern vor allem, wie gekocht wird.

„Schon unsere Großmütter ‚kannten’ eigentlich die Geheimnisse der Ayurveda Küche und somit auch die Zusammenhänge der Elemente in der Ernährung. Ganz einfach: Im kalten Winter gab es bei der Oma deftige, warme Speisen. Im Sommer kochte sie mit frischen Kräutern und kühlenden Nahrungsmitteln aus dem Garten vor ihrem Haus“, so Irene Rhyner in dem Buch Europäische Ayurveda-Küche.

Ayurvedisch kochen

Mit frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln mindestens 1-2 Mal täglich zu kochen, liebevoll zubereitet und bewusst genossen – das ist die Basis für Ayurveda in Europa.

ayurveda deutsch

Ayurvedische Rezepte in Europa

Dabei hat man zunächst häufig die Angst, dass das sehr zeitaufwändig sein müsste. Gerade in der westlichen Welt hat sich ein schnelles Essen weit verbreitet – möglichst unkompliziert und einfach, oft mit fatalen Folgen für die Gesundheit.

Doch die ayurvedische Küche ist nicht kompliziert und kann auch einfach und vorzugsweise mit regionalen Lebensmitteln zubereitet werden.

Entscheidend ist nicht, ob das Menü besonders schwierig ist, sondern mit welchen Lebensmitteln, wann und wie gekocht und gegessen wird. Wichtig sind natürliche Zutaten und vor allem ein typgerechtes Kochen.

Zahlreiche Ayurveda Bücher aus dem Königsfurt-Urania Verlag bieten leckere und abwechslungsreiche Rezepte für jeden Typ, die auch ohne viel Aufwand zubereitet werden können.

Vata, Pitta und Kapha – Die drei ayurvedischen Typen

Grundlage der Gesundheit und des Wohlbefindens ist im Ayurveda die typgerechte Ernährung sowie Lebensgewohnheiten. „Typgerecht“ bedeutet dabei, gemäß seiner angeborenen Ur-Natur, die uns bei der Geburt geschenkt wurde.

Dabei herrscht in jedem Menschen ein charakteristisches Dosha vor, eine Bioenergie, die anzeigt, in welcher Zusammensetzung die fünf Grundelemente Äther, Wind, Feuer, Wasser und Erde in uns wirken. Dabei gibt es drei ayurvedische Typen/Grund-Doshas: Vata, Pitta und Kapha und jeweils die möglichen Kombinationen untereinander: Vata-Pitta, Vata-Kapha, Pitta-Vata, Pitta-Kapha, Kapha-Vata und Kapha-Pitta. Herrschen alle drei Bioenergien gleichmäßig vor, liegt die seltene Konstitution Tridosha vor.

Den drei Doshas werden die fünf Elemente wie folgt zugeordnet:

  • Vata – Äther und Wind
  • Pitta – Feuer und etwas Wasser
  • Kapha – Erde und Wasser.

Wichtig sind in der ayurvedischen Lehre noch die drei Charakterenergien (Triguna), die elementare Wirkung auf unseren Charakter haben:

  • Sattva steht für Klarheit, Reinheit und Makellosigkeit
  • Rajas für Dynamik und Leidenschaft
  • Tamas für Passivität, Lethargie und Ignoranz.

Mit entsprechender Ernährung und Lebensweise können wir einen positiven Einfluss auf die Trigunas erlangen und so Verschiebungen in unserem Charakter durch schwere Krankheiten oder Lebenskrisen ausgleichen. Auch hier steht dahinter die Vorstellung, dass bestimmte Lebensmittel wie auch Tätigkeiten Trigunas stärken oder schwächen – je nachdem, welche Energie sie mitbringen. Im Gegensatz zu unserer Ur-Natur haben wir also Einfluss auf unsere Triguna.

Ayurveda Typen

Zu Beginn jeder ayurvedischen Behandlung oder auch, wenn Sie sich ayurvedisch ernähren möchten, steht die Bestimmung Ihres Doshas. Dafür gibt es sogenannte Typentests, mit deren Hilfe Sie ganz leicht herausfinden, welche Bioenergie in Ihnen vorherrscht. Dabei beantworten Sie Fragen zu körperlichen Merkmalen und Verhalten, zum Beispiel zu Statur, Gesicht, Haut, aber auch Verdauung, Schlaf, Ängsten und Lebensweisen. Je nachdem, ob Sie sich nun jeweils dem Typ Vata, Pitta oder Kapha am häufigsten zuordnen, ist ihr Dosha entsprechend bestimmt. Dabei sind dann auch duale Doshas, Kombinationen der Doshas untereinander, gemäß der Häufigkeit der Antworten möglich.

Grundsätzlich kann man sagen:

  • Vata – Schnell, wendig, sensibel, Künstler, Kreative, Forscher, wirbelig, brauchen Schutz und Geborgenheit
  • Pitta – fröhlich, ehrgeizig, feurig, mutig, planen und strukturieren, klar, durchsetzungsfähig, brauchen regelmäßig eine Abkühlung
  • Kapha – gemütlich, stabil, liebenswert, stark, zuverlässig, athletisch, ruhig.

Es ist sinnvoll, den Ayurveda Typen-Test zweimal zu durchlaufen. Beim ersten Mal antworten Sie so, wie Sie grundsätzlich sind oder sich verhalten und schauen dabei auf einen Zeitpunkt, an dem Sie sich gesund und wohlgefühlt haben.

Beim zweiten Mal antworten Sie, wie Sie sich gerade sehen und empfinden. Weichen die Antworten stark voneinander ab, befinden Sie sich nicht im Einklang mit Ihrer Ur-Natur. Vermutlich fühlen Sie sich nicht wohl oder gar krank. Mit einer typgerechten Ayurveda-Ernährung und -Lebensweise kann dies aber wieder ausgeglichen werden – je früher, umso besser.

Für jedes Dosha empfiehlt Ayurveda bestimmte Lebensmittel, die die vorherrschenden Energien in Harmonie bringen und deswegen häufig gegessen werden sollten, bzw. Lebensmittel, die gemieden werden sollten. Bei den meisten Rezepten sind daher immer Varianten in der Zubereitung angegeben, je nachdem, welches Dosha Sie gemäß Ihrer Ur-Natur sind.

Dasselbe gilt auch für Lebensweisen, wie sportliche Aktivitäten, Schlaf, Hobbys, Reisen oder Arbeit; auch hier gibt es ein förderliches oder nicht förderliches Verhalten. Das Ziel ist eine innere und äußere Ausgeglichenheit und Harmonie, die nur erreicht wird, wenn Ihre Ur-Natur in Einklang ist, Sie gemäß Ihrer Ur-Natur leben.

Ayurveda

Was ist Ayurveda?

„Ayurveda“ bedeutet die „Wissenschaft vom Leben“ (Sanskrit: ayus = Leben, veda = Wissen) und ist die altindische Heil- und Wissenslehre der indischen Veden. Längst verbindet man damit nicht nur eine Ayurveda-Kur in fernen Ländern: Auf diese traditionelle Lehre von Gesundheit, Ernährung und Lebensweise vertrauen auch hierzulande immer mehr Menschen, um das Wohlbefinden zu steigern, sich typgerecht und gesund zu ernähren und Krankheiten erfolgreich vorzubeugen oder zu lindern.

„Mit Ayurveda besinnen wir uns auf das Wesentliche, sie lässt uns auf natürlichem Weg erahnen und spüren, wer wir sind, was wir eigentlich brauchen oder nicht brauchen.“ Irene Rhyner

Die Ayurveda-Lehre fand vor ein paar Jahrzehnten den Weg in unsere westliche Welt und hat seitdem das Gesundheitswesen hier revolutioniert, ergänzt und verändert. Ayurveda wurde dabei quasi nochmal von hiesigen Ayurveda- Therapeuten und -spezialisten neu entdeckt und für die westliche Welt angepasst und modernisiert.

Acht traditionelle Ayurvedische Fachrichtungen

Acht traditionelle ayurvedische Fachrichtungen decken im Prinzip alle Bereiche der Medizin ab: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Kinderheilkunde, Psychiatrie, Toxikologie, Augenheilkunde und HNO, Anti-Aging und Unterstützung der Fortpflanzung. Die ayurvedische Lehre setzt sich dabei schwerpunktmäßig aus Massage- und Reinigungstechniken, Ernährungslehre, Yoga und Pflanzenheilkunde zusammen, mit denen der Mensch ganz natürlich behandelt werden kann.

Allen Disziplinen im Ayurveda liegt der Gedanke zugrunde, dass eine gesunde Ernährung und Lebensweise, nämlich eine typgerechte, die Basis für ein gesundes Leben liefern. Das bedeutet auch, dass jeder für sich selbst und seine Gesundheit eigene Verantwortung übernehmen sollte.

Ayurvedische Lehre

Ayurvedische Lehre

Das Wohlbefinden steigern

Dabei verhilft die ayurvedische Lehre jedem, die eigene körperliche, geistige und seelische Verfassung zu erkennen und danach zu handeln. Das heißt, an erster Stelle steht zunächst die Feststellung des eigenen angeborenen Doshas (Bioenergie), der eigenen Ur-Natur, drei sind die vorherrschenden nach der ayurvedischen Lehre: Vata, Pitta oder Kapha oder eine Kombination untereinander.

Weicht der jetzige Zustand deutlich von dem ursprünglichen Dosha, unserer Grundkonstitution, ab, ist das Wohlbefinden nicht optimal oder der Mensch fühlt sich bereits krank. Sich wieder im Einklang zu befinden, bedeutet nach der ayurvedischen Lehre, in sein natürliches Dosha zurückzufinden. Dafür sind zumeist eine Ernährungsumstellung und wahrscheinlich auch eine Umstellung in den Lebensgewohnheiten notwendig.

Ayurvedische Küche

Die Ayurvedische Küche erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Sie bietet die Chance, sich typgerecht nach der ayurvedischen Lehre und damit im Einklang mit seiner Ur-Natur, aber sich auch generell in vielerlei Hinsicht gesund zu ernähren.

Die Grundlage dafür ist die liebevolle Zubereitung jeder Mahlzeit mit frischen Speisen, überwiegend mit frischem Gemüse, Getreide und Obst, Nüssen/Samen und Fetten. Fleisch wird wenig konsumiert, meist ist das Essen vegetarisch. Gegessen werden drei Hauptmahlzeiten am Tag, überwiegend sind die Mahlzeiten warm, da sie dann besser verdaut werden können. Sehr wichtig sind bei der Zubereitung die ayurvedischen Gewürze, die den Gerichten nicht nur die besondere Note, sondern auch jeweils die Möglichkeit bieten, entsprechend des Doshas zu würzen.

Da im Ayurveda die Vorstellung herrscht, dass jedes Lebensmittel eine eigene Energie mitbringt, ist es keinesfalls gleichgültig, welche wir am Tag verzehren. Nicht nur können so grundsätzliche Verschiebungen vom ursprünglichen Dosha ausgeglichen werden, sondern auch aktuell vorherrschende Zustände in Gleichklang gebracht werden.

Was ist Ayurveda für die Expertin Irene Rhyner?

„Es liegt ein Zauber in der Welt von Ayurveda, der, richtig angewendet, unser tägliches Leben unterstützt und unsere Lebensenergie verbessert“, schreibt Irene Rhyner in der „Europäischen Ayurveda-Küche“.

Ayurveda-Expertin Irene Rhyner, u.A. bekannt durch die Bücher „Europäische Ayurvedaküche“ und „Ayurveda – Set für Einsteiger“.

Ayurveda bedeutet nicht nur Gesundheits- und Ernährungslehre. In den alten Schriften wird auch eine ganze Philosophie überliefert, die auch der Gesundheits- und Ernährungslehre zugrunde liegt.

Im Ayurveda herrscht die Vorstellung, dass alles miteinander verbunden ist, alles fließt und eine Einheit bildet – nicht nur im Kosmos, sondern auch in uns selbst – Körper, Geist und Seele.

Tiere, Pflanzen und Menschen und alle anderen Dinge sind aus derselben Ursprungsmaterie entstanden: den 5 Grundelementen (Pancamahabhuta) Äther, Wind, Feuer, Wasser, Erde. Sie bringen gewisse Energien, Prinzipien mit:

Äther – Raum

Wind – Bewegung

Feuer – Verbrennung

Wasser – Schmierung

Erde – Stabilität.

Diese Grundelemente und Prinzipien finden sich auch im Mikrokosmos, so auch im Menschen wieder. Sie entsprechen dort den Sinnesorganen (Jnanendriya) Ohren, Haut, Augen, Zunge, Nase wie auch den Geschmacksrichtungen (Rasa) süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb in verschiedenen Kombinationen. Den drei Bioenergien (Dosha) Vata, Pitta, Kapha werden dabei zugeordnet:

Vata – Äther und Wind

Pitta – Feuer und etwas Wasser

Kapha – Erde und Wasser.

Wichtig sind in der ayurvedischen Lehre noch die drei Charakterenergien (Triguna), die elementare Wirkung auf unseren Charakter haben:

Sattva steht für Klarheit, Reinheit und Makellosigkeit

Rajas für Dynamik und Leidenschaft

Tamas für Passivität, Lethargie und Ignoranz.

Mit entsprechender Ernährung und Lebensweise können wir einen positiven Einfluss auf die Trigunas erlangen und so Verschiebungen in unserem Charakter durch schwere Krankheiten oder Lebenskrisen ausgleichen. Auch hier steht dahinter die Vorstellung, dass bestimmte Lebensmittel wie auch Tätigkeiten Trigunas stärken oder schwächen – je nachdem, welche Energie sie mitbringen.

detox entspannung abnehmen gesund

Gesund abnehmen mit Ayurveda & Detox

„Abnehmen und Detox gehören zusammen“, so Kerstin Rosenberg, Autorin des Buchs Ayurveda & Detox. „Tatsächlich ist der Wunsch, ein paar Pfunde zu verlieren und dabei das Wohlbefinden mit mehr dynamischer Leichtigkeit zu steigern, ein starker Motivationsfaktor für eine Detox-Kur, bessere Fitness inklusive.“

Übergewicht nach Konstitutionstyp

Aus ayurvedischer Sicht ist Übergewicht immer das Resultat eines zu schwachen Verdauungsfeuers (Mandagni) mit einhergehender Kapha-Störung. So sind es auch meistens Kapha-Typen, die von Natur aus einen kräftigen Körperbau haben und mit ihrem anabolischen Gewebestoffwechsel leicht an Gewicht zunehmen und nur schwer abnehmen.

Doch auch andere Konstitutionstypen können aufgrund falscher Ernährungs- und Lebensweise oder hormoneller Störungen an Gewicht zulegen. Bei Vata-Typen sammelt sich das überschüssige Fettgewebe meist im vorderen Bauchbereich an, bei Pitta-Typen rund um die Hüfte.

Mit Ayurveda ein paar Pfunde zu verlieren, ist einfach

Mithilfe stoffwechselanregender Gewürze, viel Blattgemüse und Hülsenfrüchte, reguliert sich das Gewicht bei leckerer und vielseitiger Kost wie von selbst, sofern man sich an die Empfehlungen hält.

Die naive Vorstellung, wer abnehmen will, braucht einfach nur weniger zu essen, funktioniert nicht. Im Gegenteil, je weniger wir essen, umso höher wird die Speicherkapazität des Stoffwechsels, um bei geringer Nahrungszufuhr ausreichend Masse zu bilden. Sehr viel wirkungsvoller für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion ohne Jo-Jo-Effekt ist es, das Richtige zur richtigen Zeit zu essen. Darauf beruht das ayurvedische Abnehmkonzept.

6. Tipps zum ayurvedischen Abnehmen aus Ayurveda & Detox

1. In der Ernährung alle Kapha-reduzierenden Nahrungsmittel mit scharfer, bitterer, erhitzender und trockener Qualität bevorzugen. Besonders empfehlenswert zur Fettverbrennung sind: Papaya, Berberitzen, Auberginen, Rettich, Brokkoli, Kohl- und Blattgemüse, Gerste, Roggen, roter Reis, Kichererbsen, Mung Dal, scharfe Gewürze und Honig.

2. Sich maximal drei Mahlzeiten am Tag erlauben, unkontrollierte Zwischenmahlzeiten vermeiden und strikt darauf achten, spätestens nach 19:00 Uhr keine Nahrung mehr einzunehmen – gerne kann dabei auch mal das Frühstück oder Abendessen ausfallen. Diese Disziplin ist wichtig für den Erfolg, ansonsten ist das Ziel schwer zu erreichen.

3. Täglich mindestens 1 Liter heißes, abgekochtes Wasser trinken, bevorzugt am Nachmittag und am Abend.

4. Gewürze und Kräuter mit stoffwechselanregender (dipana) und auskratzender (lekhana) Qualität in den Speiseplan integrieren – besonders gut sind Pippali, schwarzer Pfeffer, Ingwer, Chili, Kurkuma, Kreuzkümmel und Bockshornklee.

5. Auf genügend Bewegung achten und regelmäßig Sport treiben – optimal ist es, wenn man einmal täglich aus eigenem Antrieb gründlich ins Schwitzen kommt.

6. In der ayurvedischen Heilkunde und Diätetik ist Honig weit mehr als ein natürliches und gesundes Süßmittel. Es ist Superfood mit verjüngender, stoffwechselanregender und zellerneuernder Wirkung. Mit seiner Kapha-reduzierenden, Agni-stärkenden und fettverbrennenden Qualität darf Honig in keiner gewichtsreduzierenden Kur fehlen.

Extra Tipp: Moderne Studien in Indien bescheinigen einer Trinkkur mit länger abgekochtem Wasser, welches beim Kochen zur Hälfte reduziert wurde, einen sichtbar positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel. Wer also bei einer Fastenkur auch an Gewicht verlieren möchte, der sollte mindestens 1 Liter heißes, länger abgekochtes Wasser über den Tag verteilt trinken. Ein Spritzer Zitronensaft verbessert dabei die Wirkung.

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Da ich ein großer Fan von Rohkakao bin, habe ich den Getreidekaffee durch das Superfood Rohkakao ersetzt und den Bio-Vollrohrpuderzucker weggelassen, da das Löffelbiskuit m. E. süß genug ist. Aber das ist natürlich eine persönliche Geschmackssache.

Wenn du nach deinem Konstitutionstyp eher das Süße als das Herbe magst, dann kannst du das Tiramisu natürlich auch etwas mehr süßen.

Irenes Tiramisu aus dem Ayurveda – Set für Einsteiger

1) Eier mit Vollrohrpuderzucker 10 Min. schaumig rühren. Gewürze und Mascarpone dazugeben und erneut kräftig schlagen.
2) Getreidekaffee laut Anleitung zubereiten. Das Rosenwasser hinzufügen.
3) Die Hälfte der Löffelbiskuits in eine Auflaufform geben und den Boden damit auslegen.
4) Diese mit der Hälfte des Getreidekaffees beträufeln. Mit der Hälfte der Mascarponecreme bedecken. Darüber die zweite Schicht Biskuits legen, mit Getreidekaffee beträufeln und mit der restlichen Crème bedecken. Glatt streichen und mit Kakaopulver bestreuen.
5) Tiramisu in den Kühlschrank stellen und mind. 2 Stunden ziehen lassen. Danach in Stücke schneiden und genießen. Essen fertig in ca. 25 Min. Kühlzeit: mind. 2 Std.

4 Personen / 1 Person

4 / 1 Ei(er) oder Eiersatz

100 g / 25 g Bio-Vollrohrpuderzucker

½ TL / 1 Prise Zimtpulver

½ TL / 1 Prise Nelkenpulver

¼ TL / 1 Msp. Kurkuma

250 g / 65 g Mascarpone

160 ml / 40 ml Getreidekaffee

2 EL / ½ EL Rosenwasser

220 g / 60 g Vollkorn-Löffelbiskuits

4 EL / 1 EL Kakaopulver

Minzeblättchen zum Garnieren

P.S.: Guten Genuss beim Naschen!!!! Und zuvor unbedingt schauen, welcher Konstitutionstyp du bist! Weitere Ayurveda Rezepte, Grundlagen und Konstitutionstypentest findest du im Ayurveda – Set für Einsteiger von Irene Rhyner, Königsfurt-Urania Verlag, ISBN: 978-3868261592, € 24,95.

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Kein gutes Gefühl beim Essen? Daran liegt es!

Du bist der Meinung, dich gesund zu ernähren, aber nimmst dennoch nicht ab? Du hast öfter Bauchschmerzen nach dem Essen oder einfach kein gutes Gefühl?

Typgerechte Ernährung

Dann könnte es daran liegen, dass du dich nicht typgerecht ernährst. Wir Menschen sind schließlich unterschiedlich. Während manche kalte Speisen sehr gut vertragen, geht es anderen Menschen nach dem Verzehr warmer Speisen besser. Der eine kann sehr gut abnehmen, indem er das Frühstück weglässt, für den anderen wäre es fatal, morgens nichts zu essen.

Oft merken wir selbst, was uns guttut, aber manchmal können wir etwas Nachhilfe vertragen. In der Ayurveda wird von drei Typen sowie Mischformen ausgegangen. Wenn du deinen sogenannten Konstitutionstyp kennst, kannst du deine Ernährung besser auf deine persönlichen Bedürfnisse abstimmen. Im Internet gibt es dazu einige kostenfreie Tests. Ich persönlich fand Test im Ayurveda Buch oder auch im Ayurveda-Set (siehe unten) umfangreicher und hilfreicher. Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Was bedeutet Ayurveda?

Ayurveda ist aus zwei Sanskritsilben zusammengesetzt und bedeutet: Das Wissen vom Leben (Ayus=Leben, Veda=Wissen).

Mit Ayurveda besinnen wir uns auf das Wesentliche, sie lässt uns auf natürlichem Weg erahnen und spüren, wer wir sind, was wir eigentlich brauchen oder nicht brauchen. Sie verhilft unserem Körper, Geist und unserer Seele, auf natürliche Art und Weise gesund zu bleiben oder zu genesen. Alle Zusammenhänge sind mit einer ganzheitlichen Sicht erklärbar.

Die Wissenschaft vom „langen Leben“ soll den Menschen dienen, helfen und sie unterstützen, denn jeder Mensch verdient es, gesund zu sein und so lange wie möglich zu bleiben. Ayurveda ist ein eigenständiges Gesundheits- und Heilsystem, welches im harmonischen Zusammenspiel für Gesundheit und Wohlbefinden sorgt. Die ayurvedische Lehre bietet für jeden Menschen eine Basis, die eigene Konstitution, also die körperliche und seelische Verfassung, zu erkennen, bewusst danach zu leben, sie zu erhalten und sich Gutes zu tun (Zitat aus dem Ayurveda-Set für Einsteiger von Irene Rhyner).

Ayurveda-Set für Einsteiger

Vielleicht hast du schon mal einen Ayurveda-Test gemacht und kennst deinen Konstitutionstyp? Wenn nicht, hat Ayurveda-Expertin Irene Rhyner dazu ein Set für Einsteiger herausgebracht.

Zusätzliche Einkaufslisten und Rezepte helfen dir dabei, dich auch im Alltag nach deinem persönlichen AyurvedaTyp zu ernähren und achtsamer mit dir umzugehen. Aber auch, wenn du deinen Typ nicht kennst, so bestätigt Irene Rhyner:

Die Rezepte in dem Buch sind ausgewogen und harmonisch für alle Typen. Auch, wenn du für Freunde kochst, kannst du diese Rezepte so, wie sie sind, verwenden. Damit werden alle Bioenergien harmonisiert und unterstützt!

Radieschenblatt Pesto - Ein Pesto mit den Blättern des Radieschens

Radieschen-Blätter nicht wegschmeißen!

Was für eine super Idee! Anstatt Radieschenblätter wegzuschmeißen, verwenden die Autorinnen von Superfoods aus der Heimat diese für ein wunderbares Pesto. Das ist nicht nur für das eigene Gewissen gut, sondern auch für die Geschmacksnerven und Verdauung! Ich musste es natürlich direkt ausprobieren und darf hier das Rezept vorstellen: „Warum Oma auf Kräuterschnaps nach dem […]

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Smoothie Diät

Die schnelle Smoothie-Diät: Mit Genuss zur Bikinifigur

Juhu, es wird wärmer! Oder besser gesagt: Oh Schreck, die Bikinisaison geht los. Für alle, die schnell (in 10 Tagen) noch ein paar Kilos verlieren möchten, hat die Dozentin für Ernährungsberatung Silvia Bürkle gute Neuigkeiten und bewährte Tipps aus der Praxis. LEICHTER und fitter in 10 Tagen! Geht das? Silvia Bürkle: „Und wie! Entscheidend ist, […]

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Frau Laufen Rapsfeld Superfood

Top 3 Superfoods für Sportler

Gerade möchte man loslaufen oder zum Sport gehen und was ist: Der Magen knurrt. So ähnlich erging es mir neulich als ich in der Natur laufen war. Eine wunderbare Strecke! An grünen Feldern und gelben Raps vorbei, konnte mein Geist richtig zur Ruhe kommen. Zumindest bis sich mein Magen meldete. Mitten in der Einsamkeit und […]

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Fragen zu veganer Ernährung

Vegan! Ist das ansteckend?

Ernährungsexperte und Arzt Dr. Ruediger Dahlke beantwortet heute im Superfood-Blog fünf der meistgestellten Fragen zu veganer Ernährung. In Österreich leben laut ORF bereits ca. 17% der jungen Frauen im Alter zwischen 19 und 39 vegan. In Deutschland ernähren sich etwa 7,8 Millionen Menschen vegetarisch und rund 900 000 (Stand Anfang 2017) vegan. Dabei sind es […]

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Chiasamen – Super! Aber Vorsicht bei der Dosierung

Am Anfang dachten wohl viele Chiasamen sind auch nur ein Ernährungstrend von vielen aber Gutes setzt sich eben durch und so haben sich Chia Samen fest in den Regalen von Supermärkten und Co. etabliert, selbst in Online-Apotheken habe ich das Superfood schon gesehen. Kein Wunder, Chia Samen enthalten sechsmal so viel Calcium wie Milch und […]

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© Sonali

Rezepte der Superfood-Küche-Leser

Vielen lieben Dank an unsere fantastischen Superfood-Blog-Leser und Leserinnen! Für ein Gewinnspiel habt ihr uns Fotos und Rezepte eurer Lieblingsgerichte, -salate, -snacks oder -smoothies geschickt. Hier kommen die Gewinner: Sonalis Chia-Pudding Erste Schicht Chiapudding: 2 EL Chia 100ml Soya Vanille Milch 50ml Kokosnussmilch Zweite Schicht Chiapudding: 2 EL Chia 100ml Soya Vanille Milch 50ml Kokosnussmilch […]

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