Herbst im Ayurveda – Das tut dir jetzt gut

Im Ayurveda beginnt der Herbst am 22.8. und endet am 21.10.

In dieser Zeit herrscht besonders das Dosha Vata, Pitta ist aber auch noch stark, und auch Agni, das Verdauungsfeuer, ist gut. Wir können uns also nach Herzenslust an den Früchten des Herbstes erfreuen: Getreide, Gemüse und Obst sind jetzt reif und bieten uns eine herrliche Auswahl für leckere und nahrhafte Gerichte.

Ayurveda empfiehlt, jetzt süße, leichte, und bittere Lebensmittel, gekocht und warm verzehrt, in eher kleinen Portionen zu sich zu nehmen.

ayurveda im herbst

Empfehlungen aus dem Ayurvedabuch Ritucarya

Wenn das Schmuddelwetter mit Herbststürmen beginnt, sollte man auf genügend Pausen und Ruhe und besonders auf eine vitaminreiche und warme Nahrung achten – zum Beispiel eine Kürbissuppe.

Kürbiscremesuppe mit Apfel und Maronen aus Ritucarya

 Zutaten für 3–4 Portionen

1 Zwiebel
1 Apfel
1 Scheibe frischer Ingwer
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
¼ Knollensellerie
50 g Maroni
2 TL Ghee (siehe Seite 117)
1 Messerspitze Kurkuma
¼ TL gemahlener Koriander
750 ml Gemüsebrühe
¼ TL Thymian
¼ TL Oregano
50 ml Apfelsaft
1 Messerspitze Trikatu
(siehe Seite 154)
1 Messerspitze Muskatnuss
Salz

1. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Den Apfel schälen, das
Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Den Ingwer fein
hacken.

2. Den Kürbis waschen, vierteln, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch
mit Schale in große Stücke schneiden. Den Sellerie putzen und in
Würfel schneiden. Die Maroni schälen.

3. Das Ghee in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Apfel und Ingwer
darin anschwitzen. Kurkuma und Koriander dazugeben und kurz
unterrühren.

4. Kürbis, Sellerie und Maroni in den Gewürzsud geben und unter Rühren
anbraten. Die Gemüsebrühe aufgießen und das Gemüse 20 Minuten köcheln
lassen.

5. Thymian, Oregano und Apfelsaft dazugeben. Den Topfinhalt mit einem
Pürierstab durchmixen. Mit Trikatu, Muskatnuss und Salz abschmecken.
Eventuell noch etwas Wasser zufügen, falls die Suppe zu dickflüssig
sein sollte.

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Gesundheit im Herbst

Ayurveda empfiehlt besonders in der kälteren Jahreszeit, vorbeugend schon im Herbst, Dinacarya – die Morgenroutine durchzuführen. Sie hilft dir, gesund zu bleiben und vor allem im Winter den Viren zu trotzen. Natürlich kann man nicht alle diese aufgeführten Punkte an jedem Tag durchführen – aber vielleicht sprechen dich 1-2 besonders stark an, die du gern als tägliches Ritual etablieren möchtest.

 

 

 

Rezepte und Empfehlungen für das ganze Jahr im Ayurvedabuch Ritucarya.

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Eine besondere Favoriten-Rolle nimmt Minze ein, die aufgrund ihrer erfrischenden und verdauungsfördernden Eigenschaften sowie des hohen Gehalts an Bitterstoffen besonders gut im Sommer entschlackt. Man kann sie zum Beispiel als Tee trinken. Dafür brauchst du nur 400 ml Wasser zum Kochen bringen, 1 Teelöffel Korianderamen zufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, 2 Stängel frische Pfefferminze zufügen und 10 Minuten durchziehen lassen. Du kannst den Tee nach dem Absieben noch mit etwas Honig süßen und lauwarm trinken.

Hier findest du noch einen ganzen Tagesplan zum Entschlacken, für einen freien Tag oder am Wochenende:

Nicht empfohlen sind während einer sommerlichen Entschlackungskur im Ayurveda zu große sportliche Workouts, sondern eher entspannende Aktivitäten in schützender Kühle.

Ayurveda versteht Gesundheit als harmonisches Gleichgewicht der körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte. Krankheiten hingegen entstehen, wenn sich das typgerechte Gleichgewicht verschiebt und sich Stoffwechselrückstände im Körper ansammeln. Diese rauben Kraft und Energie und sorgen für lästige überzählige Pfunde. Dagegen kann man etwas tun: Detoxen.

Die renommierte Ayurveda-Spezialistin Kerstin Rosenberg stellt ayurvedische Detox-Kuren vor, die man ganz bequem zu Hause durchführen kann. Sie beschreibt Anwendungen und einfache Rezepturen mit Kräutern und Ölen für jeden Konstitutionstyp, so dass Entgiftung und Ausleitung angeregt werden. Gewichtsreduktion, Regeneration, Immunstärkung, Anti-Stress oder mehr Power für einen klaren Geist – hier finden Sie verschiedene Anleitungen für jeden Typ und für jede Jahreszeit.

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Zutaten für 2–3 Portionen

½ TL Fenchelsamen
2 Fenchelknollen
1 Knoblauchzehe
1 weiße Zwiebel
2 TL Ghee (siehe Seite 117)
¼ TL Kreuzkümmelsamen (Cumin)
1 Messerspitze Kurkuma
100 ml trockener Weißwein
50 g Pinienkerne
Salz
Pfeffer

 

1. Die Fenchelsamen in einen Mörser geben und unter kreisenden Bewegungen
mit dem Stößel grob zerreiben.
2. Die Fenchelknollen von ihren äußersten Blättern befreien, waschen
und halbieren. Den Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden.
Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
3. Das Ghee in einer Pfanne erhitzen und darin die Kreuzkümmelsamen
sowie die gemörserten Fenchelsamen anrösten. Kurkuma, Knoblauch
und die Zwiebelringe dazugeben.
4. Die Fenchelhälften mit der Schnittstelle nach unten auf den Gewürzsud
geben. Die Pfanne mit ihrem Deckel schließen und den Fenchel 3 bis
4 Minuten anschmoren. Den Weißwein aufgießen und den Fenchel weitere
10 Minuten bei mittlerer Hitze weich garen.
5. Eine kleine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Pinienkerne darin unter Rühren anrösten. Sobald sie anfangen zu duften, herausnehmen und über den Fenchel geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Ayurvedische Rezepte für alle Jahreszeiten finden sich im Buch Ritucarya.

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