Superfood Leinsamen: Für eine gesunde Darmflora und besseren Verdauung

„Wenn das gesunde Gleichgewicht des Darms gestört ist, z.B. weil Lebensmittel zur Verstopfung führen, können Leinsamen helfen“ so der Darmexperte Martin Rutkowsky. „Die kleinen Samen sind ein traditionelles Abführmittel und für eine gesunde Darmflora empfehlenswert“.

Das heimische Superfood ist mit ca. 1 € für 500 Gramm der günstige Bruder von Chiasamen und im Vergleich etwas größer, braun und länglich. Leinsamen haben einen angenehm nussigen Geschmack. Sie sind oft in Brötchen, Brot oder in Snacks zu finden. Im Supermarkt bekommt man Leinsamen in jeder Superfood- oder Bioabteilung. Sie sind ein heimisches Superfood.

 

So gesund sind Leinsamen

Leinsamen enthalten insbesondere Ballaststoffe, lebenswichtige Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E und Kalzium.

Für Smoothies empfehle ich weiterhin, Chiasamen zu verwenden, während Leinsamen sich in herzhaften Gerichten besonders gut machen und auch für eine Darmkur empfehlenswert sind.

Leinsamen verkosten

Verwendung von Leinsamen bei Verstopfung

„Durch seine enorme Quellfähigkeit und Schleimbildung wird die Darmperistaltik, die Eigenbewegungen des Darms angekurbelt“, erklärt der Autor Martin Rutkowsky in seinem Buch Alles Gute für den Darm. „Das macht die kleinen Samen zu einem traditionellen Abführmittel. Die Schleimstoffe sind außerdem in der Lage, die Schleimhaut in Magen und Darm wie mit einer schützenden Schicht auszukleiden und so vor schädlichen Reizen (wie z. B. Medikamenten, Magensäure, saurem Essen etc.) zu schützen“.

  1. Bei chronischer Verstopfung 1 – 3 EL bis zu dreimal täglich ganze Leinsamen mit reichlich Wasser (mind. 150 ml) einnehmen.
  2. Bei Magenverstimmung oder wenn Sie magenreizende Medikamente (wie z. B. Acetylsalicylsäure o. ä.) einnehmen, bereiten Sie einen Sud her, in dem die Schleimstoffe der Samen gut quellen können. Leinsamensud: Leinsamen mit heißem Wasser übergießen, 10 Minuten quellen lassen und durch ein Sieb abseihen. Die Flüssigkeit trinken. Die Schleimstoffe gehen in den Tee über und kleiden die Schleimhaut im Magen aus. Alternativ Leinsamen schroten und 5 bis 7 Minuten in Wasser leicht kochen lassen. Dann die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und trinken (vgl. Alles Gute für den Darm, Martin Rutkowsky).

Empfehlungen für eine Darmkur

Neben Leinsamen gibt Martin Rutkowsky in seinem Buch Alles Gute für den Darm dem Leser eine Liste der effektivsten Heilmittel für die Darmgesundheit an die Hand. Sie helfen, ein gesundes Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen.

Darunter: Flohsamen, Leinsamen, Äpfel, Karotten, Pfefferminz-Tee, Anis-Fenchel-Kümmel-Tee und Heilerde.

Bedenke, dass der Darm das größte Organ des Menschen ist.  Er spielt eine zentrale Rolle bei der Erhaltung und Wiedergewinnung unserer Gesundheit und hat damit höchste Aufmerksamkeit verdient.

In diesem Sinne: Alles Gute für deinen Darm!

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Chiasamen – Super! Aber Vorsicht bei der Dosierung

Am Anfang dachten wohl viele Chiasamen sind auch nur ein Ernährungstrend von vielen aber Gutes setzt sich eben durch und so haben sich Chia Samen fest in den Regalen von Supermärkten und Co. etabliert, selbst in Online-Apotheken habe ich das Superfood schon gesehen.

Kein Wunder, Chia Samen enthalten sechsmal so viel Calcium wie Milch und zudem einen hohen Anteil an Eisen, Omega-3-Fettsäuren, zahlreiche Antioxidantien und Ballaststoffe.

Das Ei der veganen Küche

Die Quelleigenschaften machen Chia außerdem zu einem vielseitigen natürlichen Binde- und Verdickungsmittel. Als Ersatz für Eiklar ist es gut geeignet für die vegane Küche.

Vorsicht bei der Dosierung

Es könnte der Eindruck entstehen, dass aufgrund der kleinen Größe von Chia Samen, besonders viele davon gegessen werden sollten.

„Hingegen deckt ein Esslöffel Chia bereits ein Viertel unseres empfohlenen Tagesbedarfs an Ballaststoffen“, so Superfood Expertin Julie Morris und weiter: „Wenn wir dazu viel Flüssigkeit zu uns nehmen, können sich die Samen im Magen ausdehnen und vermitteln somit ein wunderbar langanhaltendes Sättigungsgefühl. Deshalb wird das Superfood auch gerne für Diäten verwendet.“

Alternativ zu einer großen Flüssigkeitsaufnahme, können die Samen bereits vorher in Wasser, Mandelmilch, Kokoswasser und Co. eingeweicht werden.

Rezepte speziell mit Chia-Samen findest du z.B. hier:

Rezepte mit Chia Samen

Besonders beliebt ist der Chia-Samen Pudding. Ob mit Mango, Erdbeere oder wie in diesem Rezept aus Simply Vegan mit Granatapfel, der Pudding ist ein schmackhafter Hingucker.

Chia-Pudding

Für 4 Portionen

500 g Sojajoghurt »Vanille«

3 EL dunkle Chia-Samen

1 Granatapfel

2 Stiele Minze

  1. 10 Minuten

(plus 8 Stunden quellen)

  1. Am Vortag Sojajoghurt und Chia-Samen verrühren

und die Masse in vier Gläser verteilen. Zugedeckt

im Kühlschrank über Nacht quellen lassen.

  1. Granatapfel vierteln und die Kerne herauslösen.

Minzblättchen abzupfen. Chia-Pudding mit

Granatapfelkernen und Minze anrichten.

Tipp: Wer es etwas süßer mag, verwendet statt Granatapfelkernen je nach Saison Himbeeren, Erdbeeren, Bananen, Birnen oder geraspelte Äpfel.

Chiasamen

Chiasamen

Radieschenblatt Pesto - Ein Pesto mit den Blättern des Radieschens

Radieschen-Blätter nicht wegschmeißen!

Was für eine super Idee! Anstatt Radieschenblätter wegzuschmeißen, verwenden die Autorinnen von Superfoods aus der Heimat diese für ein wunderbares Pesto. Das ist nicht nur für das eigene Gewissen gut, sondern auch für die Geschmacksnerven und Verdauung! Ich musste es natürlich direkt ausprobieren und darf hier das Rezept vorstellen:

„Warum Oma auf Kräuterschnaps nach dem Essen schwört…

Beim Radieschenblatt-Pesto geht es um Bitterstoffe. Diese helfen die Verdauung anzukurbeln. Das wusste natürlich schon die Oma, weshalb es nach dem Essen immer einen Kräuterbitter gab. 

Mit unserem Pesto ist das nicht nötig. Die natürlichen Bitterstoffe regen die Verdauungsdrüsen zur Bildung der notwendigen Verdauungsenzyme an. Es beginnt eine positive Kettenreaktion. Der bittere Reiz wirkt bereits im Mund auf die Rezeptoren der Geschmacksknospen am Zungengrund. Es gibt mehr Speicher, mehr Flüssigkeit…

Also ran an die Blätter!

Radieschenblatt-Pesto

  • Zubereitungszeit: 10 Min.
  • 1 Glas Pesto: 1 Bund Radieschenblätter, 1/2 Bund Petersilie, 1/2 Biozitrone, 20 ml mildes Olivenöl, 4 TL Sonnenblumenkerne, Parmesan optional, Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Haltbarkeit: Mindestens 3 Tage im Kühlschrank

Für die längere Haltbarkeit das Pesto in ein Glas füllen, in das zum Schluss eine dünne Schicht Olivenöl gegeben wird, so ist das Pesto mindestens drei Tage im Kühlschrank haltbar.

Zum Pesto werden Hanfbrötchen gereicht (so steht es im Rezept von Superfoods aus der Heimat). Auch ganz lecker sind die pikanten Brokkoli-Pralinés oder als Nachtisch Walnuss-Aprikosen-Torte.

Pesto Radieschen

Pesto Radieschen

Zubereitung des Pestos: Einfach alles in den Mixer!

Von dem Bund Radieschenblätter habe ich die ganz harten Teile der Stiele entfernt. Die weicheren Teile und Blätter gründlich waschen und zusammen mit Olivenöl, Salz, Zitronensaft sowie -schale in den Mixer geben. Die Schale der Zitrone steckt ebenfalls voller guter Nährstoffe, daher wäre es schade diese wegzuschmeißen. Allerdings empfehle ich, diese nur zu verwenden, wenn es sich um eine Biozitrone handelt!

Die Sonnenblumenkerne können ebenfalls direkt in den Mixer dazugegeben oder vorher für ein feineres Ergebnis gemahlen werden. Ich habe auch noch Parmesan verwendet (da ich diesen Käse liebe!). Diesen einfach klein reiben und ebenfalls in den Mixer geben. Nach Belieben das Pesto mit Pfeffer abschmecken.

Frisch genießen mit dem Besten aus der Natur!

Rohkakao Superfood

Kakao macht glücklich – Aber bitte „roh“!

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